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ID 14387

EVOLUTION. THE ORIGIN OF SPECIES


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Jahrgang: 2011

Verlag: Rightgames [->]
Autor: Dmitri Knorre, Sergey Machin
Grafik: Dmitry Knorre

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2-4

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30-60

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
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Rezension

Ziel

In diesem Evolutionswettkampf treiben die Spieler ihre Spezies genetisch fleißig voran, um beim Gerangel um die knappe Nahrung die Nase vorn zu haben. Natürlich bleiben nicht alle Tierarten friedliche Pflanzenfresser…

Regeln

In jeder Runde erhalten die Spieler neue Gen-Karten, die reihum ausgespielt werden können. Wer eine neue Art erschaffen möchte, legt die Karte mit der Rückseite oben vor sich ab, ansonsten wird die jeweilige Eigenschaft einem Tier zugeordnet. Die verfügbare Nahrungsmittelmenge wird durch zwei Würfel bestimmt, doch auch die Nahrung wird abwechselnd gefressen. Manche Exemplare fressen etwas mehr (weil sie große Landstriche abgrasen oder Fettschichten anlegen), andere ernähren sich von den Tieren der Mitspieler. Sobald der Kartenstapel leer ist, endet die Partie mit einer Wertung, bei der alle verbliebenen Karten (Tiere und Fähigkeiten) für Punkte sorgen.

Meinung

Wenn man Evolution The Origin of Species etwas vorhalten kann, dann vielleicht die zu simple (wenn auch symbolisch klare) Gestaltung der Karten. Die Gene sind verständlich beschrieben (allerdings in englischer Sprache) und mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen versehen. Im Gegensatz zu Ursuppe sind die Spezies hier jedoch bereits weit entwickelt und müssen sich nicht um ihre Fortpflanzung kümmern. Stattdessen herrscht ein permanentes Hochrüsten in der Absicht, die Anzahl Viecher der Mitspieler zu reduzieren. Während sich manche Arten somit zu Fleischfressern entwickeln, nehmen andere Reißaus, tarnen sich oder nehmen derart an Masse zu, dass auch das Raubtier an Gewicht zulegen muss, um an die Großechse heranzukommen.

In einer Partie zu zweit kristallisiert sich häufig recht schnell eine dominante Partei heraus, weshalb gegebenenfalls mehrere Partien gespielt werden sollten. Bei mehr Mitspielern kommt es dagegen häufig zu Königsmacher-Effekten, bedingt durch den gezielten Einsatz der Fleischfresser. Das stört bei der kurzen Spieldauer aber auch nicht großartig, denn Evolution richtet sich eher an Familien, als an Strategiespieler.

Fazit

Die Entwicklung der Spezies ist ein zügiger Schlagabtausch, der auch zu zweit viel Spaß macht. Voraussetzung sind lediglich Grundkenntnisse der englischen Sprache, denn eine deutsche Übersetzung gibt es leider (noch?) nicht.


2012-09-12, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
03.09.2012
spaßiges Kartenlegen
7tommek
25.12.2017

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