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Datenblatt image
ID 10734

EMIRA


cover
Jahrgang: 2006

Verlag: Phalanx Games [->]
Autor: Liesbeth Vanzier, Paul van Hove
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3-5

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ab 10


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.1% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

Weitverbreitet ist das Klischee, ein orientalischer Scheich habe Geld wie Öl und könne es sich leisten, Frauen nach Belieben in seinem Harem zu sammeln. Emira von Phalanx lehrt es uns nun eines Besseren, denn hier verdient ein Scheich sein Geld nicht mit Öl, sondern mit Gewürzen. Und noch viel schlimmer: Hier suchen sich die Damen selbst aus, zu welchem Scheich sie gehen, nicht umgekehrt!

Dass die Damen durchaus eine eigenständige Meinung haben, beweisen sie mit ihren Präferenzen. Ob Statussymbole, Wohlstand (Geld), Ausstrahlung oder Besitz (Anzahl Paläste), jede hat da so ihre eigenen Vorstellungen. Nur gut, dass die Spieler (Jeder ist hier sein eigener Scheich!) in jeder Runde eine ihrer eigenen Eigenschaften verbessern können. Dies ist auch unbedingt notwendig, denn jede Runde wählt immer nur eine neue Haremsdame gemäß ihren persönlichen Vorlieben ihren Scheich. Doch auch die Mädels haben Eigenschaften (z.B. Intelligenz oder Libido), die einen entscheidenden Einfluss auf das Spielende haben - denn jeder Spieler hat einen speziellen "Auftrag" bei dem es darum geht, mindestens X Frauen zu sammeln, die bestimmte Eigenschaften haben. Manche Frauen besitzen zudem Sonderfähigkeiten, die den Spielablauf ein wenig beeinflussen (manche positiv, andere negativ). Jede Runde heißt es also gut aufpassen ob man die Dame der Wahl haben will, oder vielleicht doch lieber nicht.

Zur Verbesserung der eigenen Eigenschaften müssen die Spieler um die Reihenfolge ihrer Aktionen bieten. Dummerweise darf jede Aktion nur einmal ausgeführt werden, sodass sich die Aktionsauswahl im Laufe der Versteigerung immer mehr einschränkt. Anstatt eine Eigenschaft zu verbessern, kann hier auch ein Kamel gekauft werden - Kamele reduzieren den bei der Versteigerung zu zahlenden Betrag erheblich und sind insbesondere zu Spielbeginn äußerst nützlich. Dummerweise kostet die eigentlich Aktion auch noch einmal Geld -und das nicht zu knapp-, sodass während des gesamten Spiels auch mit den finanziellen Möglichkeiten vorausschauend umgegangen werden muss.

Haben alle Spieler ihre Aktion gemacht, wandert die aktuelle Gespielin zu ihrem neuen Scheich. Unterhaltskosten werden natürlich für alle Spieler fällig, die bereits Haremsdamen in ihrem Besitz haben. Auch hier droht wieder das lästige Kapital, denn wer den Unterhaltsforderungen nicht nachkommen kann, verliert sofort eins seiner Mädels.

Wer jedoch über genügend finanzielle Mittel verfügt, kann sich zusätzliche Aktionskarten kaufen und damit den Spielverlauf zusätzlich beeinflussen. Leider sind die Karten äußerst unterschiedlich stark, mitunter kommt es sogar vor dass man völlig nutzlose erhält.

Emira lebt von seiner Atmosphäre und der exzellenten graphischen Aufmachung, da verzeiht man es gern wenn die eine oder andere wichtige Regelfeinheit auf den Kurzübersichtskarten vergessen wurde. Ein bisschen Ausdauer benötigt man allerdings, denn die Spielzeit ist nur für geübte Spieler in unter 2 Stunden zu schaffen.

Fazit


0000-00-00, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
26.04.2009
5.5niggi
26.04.2009
4.5kathrin
26.04.2009
5Adaniell
08.08.2009
6markus
27.11.2009
zu viele Sonderregeln
4UliWolter
24.05.2014

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