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ID 14185

DIE BRüCKE AM RIO DORO


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Amigo [->]
Autor: Frederic Moyersoen
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2-4

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 5.1 von 10
punkte

Score gesamt: 54.2% von 100
score
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Rezension

Ziel

Wie der Name schon verrät, gibt es am Rio d’Oro reichlich Gold. Praktischerweise muss es auch gar nicht mühsam aus dem Flussbett geschürft werden, sondern liegt am Ufer einfach so herum und will eingesammelt werden. Dumm nur, dass es das andere Ufer ist und über den Fluss nur eine etwas morsche und enge Hängebrücke führt. Und dann sind da auch noch die anderen Abenteuer, die sich ebenfalls am Gold bedienen wollen…

Regeln

Die Brücke besteht aus neun Feldern, die jeweils nur für eine einzige Spielfigur Platz bieten. Die Abenteurer müssen von ihrem Camp aus hinüber zur Schatzhöhle mit den Goldklumpen laufen und anschließend wieder zurück. Dabei dürfen sie bis zu drei Goldsteine in ihrem Rucksack transportieren. Ihre Bewegungsgeschwindigkeit hängt von der Anzahl Würfel ab, die sie werfen dürfen – und die wird wiederum durch das Gewicht des Rucksacks bestimmt. Vollbeladen darf deshalb nur ein einziger Würfel gewählt werden, ganz ohne Schatz dagegen sogar alle drei.

Doch die Würfel unterscheiden sich nicht nur in ihren Farben, sondern auch in den abgebildeten Symbolen. Bis zu drei Bewegungspunkte sind jeweils möglich, Gefahrensymbole können zum Verlust eines Goldes oder zum Brechen eines Holzbrettes führen, wohingegen ein Hammer ein angeknackstes Brett wieder reparieren lässt. Knackst ein bereits beschädigtes Brett erneut, muss der Abenteurer zurück zum Camp, während seine Ladung im Fluss versinkt. Bei einem Hand-Symbol darf ein Stückchen Gold aus dem Rucksack des Mitspielers geklaut werden, auf dessen Feld gerade gezogen wurde. Und da die einzelnen Felder bekanntlich nur Platz für eine Figur bieten, werden andere Spieler einfach weiter geschubst. Was Kettenreaktionen und unfreiwillige Bäder im Fluss zur Folge haben kann.

Wer mehrere Würfel benutzt, muss jedoch nicht alle abgebildeten Aktionen ausführen. Es müssen jedoch alle Aktionen eines einzelnen Würfels durchgeführt werden, wenn ein weiterer benutzt werden soll. Es gewinnt, wer eine bestimmte (spielerzahlabhängige) Menge Gold als Erster ins Camp geschafft hat oder das meiste Gold besitzt wenn die Brücke unpassierbar geworden ist.

Meinung

Eine nette Konstruktion zieht sich da über den Einsatz der Schachtel. Eingeklemmt am Rand sitzt die Brücke bombenfest, während die einzelnen Bretter lose auf den Stufen liegen. Das sieht gut aus und ist durchdacht. Etwas fummelig kann es nur werden, wenn bei einer Schubserei ein Abenteurer ins Wasser fällt oder ein Brett inmitten einer Gruppe knackst.

Verhalten sich die Spieler (durch Benutzung des grünen Würfels) sehr vorsichtig, können sie die Brücke schneller reparieren als diese den Geist aufgibt. Wodurch die Spieldauer ein wenig ansteigt, die Abenteurer mit ihren nicht gefüllten Rucksäcken aber auch öfter mal stehlen können. Zu Beginn gibt es natürlich überhaupt keinen Grund vorsichtig zu sein, und meist ist dies auch später im unbeladenen Zustand vom Camp aus der Fall. Dann werden Schäden am Bauwerk billigend in Kauf genommen und eventuell auch darauf verzichtet, nützliche Reparaturen durchzuführen. Wozu auch? Hilft schließlich auch den Mitspielern. Nach zwei bis drei Überquerungen sollten daher die benötigten Steine im Camp sein. Zumindest beim glücklichsten Abenteurer.

Fazit

Die Brücke am Rio D’Oro ist ein attraktives und stabiles Bauwerk, dessen erfolgreiche Überquerung viel Glück erfordert. Spaß macht das Sammeln des Goldes dennoch, zudem ist eine Partie in nur etwa 30 Minuten schnell gespielt. Mit dem Orangensaft eines großen deutschen Discounters hat die Brücke jedoch nichts zu tun. Ehrlich nicht.


2011-10-18, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
03.10.2011
nettes Familienspiel
6.5niggi
03.10.2011
nettes Spielchen mit etwas ?rger
3MarkusB
09.05.2013
5gaulhuber
10.07.2013

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