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ID 10504

DER DATIV IST DEM GENITIV SEIN TOD


cover
Jahrgang: 2006

Autor: Stefan Stadler, Markus Reichert, Barbara Schmidts
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2-5

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30

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Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 4.6 von 10
punkte

Score gesamt: 55.7% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

Wer im Spieleregal bei den preisgünstigen Kosmos-Kartons eine Box mit dem mitreißenden Titel "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" auswählt, der dürfte zumindest bereits die Vermutung haben, dass es sich hierbei um ein Lernspiel mit grammatikalischen Elementen handelt. So weit, so gut, denn mehr sollte man auch nicht erwarten.

Zum Lieferumfang gehört ein Satz Karten, ein paar Plastikchips, ein paar Pappmarker "richtig" und "falsch" sowie ein "Kartendechiffriergerät". Bei letzterem handelt es sich um eine billige Plastikhülle mit einem roten Fenster, in die man die Karten mit den Fragen schiebt um den blau auf rot gedruckten Text entziffern zu können. Wer genau hinschaut, kann den Text aber auch mit bloßem Auge erkennen.

Um mehr als Texte vorzulesen geht es in diesem Spiel auch nicht. In den Kategorien Wortwahl, Hauptwörter, Tätigkeitswörter, Abkürzungen, Fürwörter, Satzbau etc. werden Sätze vorgelesen, die vom Vorlesenden mit einer der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ergänzt werden. Beispielsweise wird nach dem Plural von "Pizza" gefragt (Pizzas, Pizzen oder Pizzi?). Hat sich der Vorlesende für eine Antwort entschieden, müssen alle Spieler (auch der Vorleser selbst) mit ihren Papp-Markern signalisieren, ob sie die vorgegebene Antwort für richtig oder für falsch halten. Wer dabei richtig liegt, bekommt einen Punkt (Chip). Dummerweise gibt es bei jeder Frage so viele Chips zu verteilen, wie Spieler teilnehmen; alle übrig gebliebenen Chips wandern zum Vorlesenden! Wer Pech hat und immer nur leichte Aufgaben zieht, braucht sich also nicht wundern wenn er nur selten mehr als einen Chip erhält.

Wer Gefallen daran findet, seinen Mitmenschen grammatikalische Sonderfälle zu erklären oder hauptberuflich Deutschlehrer ist, wird dieses Spiel als unterhaltsames Unterrichtsmaterial betrachten und schätzen. Allen anderen Spielern sei eine hohe Frustrationstoleranz empfohlen, denn besonders viel Spaß macht der Dativ wahrlich nicht.

Fazit


2009-10-11, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
26.04.2009
6niggi
26.04.2009
2kathrin
26.04.2009
4.5Lascar
15.10.2009

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