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Datenblatt image
ID 14049

DAS GROßE KULLERN


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Ravensburger [->]
Autor: Jens-Peter Schliemann, Bernhard Weber
Grafik: Michael Menzel

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2-4

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20-30

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ab 6


f5
Bewertung angespielt: 8.7 von 10
punkte

Score gesamt: 61.3% von 100
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Rezension

Ziel

Alles geht den Bach Berg runter –doch die Murmeltiere wollen nach oben, denn schließlich möchten sie ihren jährlichen Schnapp-die-Murmel-Wettbewerb gewinnen. Werden sie dabei von herabstürzenden Trümmern Kugeln getroffen, spornt sie das nur umso mehr an. Wird es zu viel des Guten, haut es sie jedoch um.

Welchen Weg die Kugeln nehmen, ist größtenteils zufällig. Der Spielplan besteht nämlich aus einer schiefen Ebene aus Kunststoff, mit fünf Doppelstartlöchern und ebenso vielen möglichen Wegen und noch mehr Verzweigungen. Bereits beim Start, aber auch bei jeder Verzweigung gibt es stets zwei mögliche Wege, die die Kugel nehmen kann. Allerdings ist immer nur die eine Hälfte der Startlöcher geöffnet, sodass sich dort auch Kugeln stauen können. Die Murmeltiere dagegen marschieren auf einem serpentinenartigen Weg nach oben, der von den Kugelpfaden wiederholt gekreuzt wird.

Regeln

Reihum sind die Spieler am Zug und stecken drei kleine Metallkugeln in Startlöcher ihrer Wahl. Danach wählen sie eine ihrer beiden Figuren und ziehen so viele freie Felder weiter, wie Kugeln aus dem Startloch gerollt sind –plus der Anzahl der Kugeln, die sich direkt vor der Figur angestaut haben. Erreicht oder überquert sie dabei eines der Lawinenfelder, muss der Schieberegler betätigt werden, der bei den Startlöchern zwischen den beiden Öffnungen umschaltet –was eine Lawine der angestauten Kugeln zur Folge hat.

Haben sich vor einem Murmeltier vier oder mehr Kugeln angesammelt, kann es seinen Widerstand nicht mehr muss es zum nächsten freien Felsen-Feld zurück gesetzt werden. Es gewinnt der Spieler, der als erster beide Figuren ins Ziel bringt, wo bereits ein paar Liegestühle auf sie warten.

Meinung

Beim ersten Aufbau erweckt die Konstruktion noch keinen stabilen Eindruck, was sich jedoch spätestens bei Spielbeginn ändert. Die benötigten Pappteile werden praktisch zwischen die Plastikelemente gequetscht und können zerstörungsfrei wieder auseinander genommen werden. Was aber gar nicht nötig ist, denn der Schachteleinsatz erlaubt die unveränderte Lagerung!

Und auch mechanisch funktioniert alles bestens. Die Kugeln springen hin und her, entscheiden sich mal für links und mal für rechts. Einen Einfluss darauf haben die Spieler insofern, dass sie selbst entscheiden, ob sie ein Startloch eher links, rechts oder in der Mitte wählen. Und vor allem rechtzeitig mit ihrem Murmeltier weiterziehen, bevor es zurückgeworfen wird.

Damit hat das Spiel Simulationscharakter und lässt sich sogar alleine spielen. Zweifellos macht es zu zweit oder dritt aber mehr Spaß. Einziges kleines Problem, das bei fast jeder Partie auftritt: Die kleinen Kugeln können nicht nur leicht verloren gehen, sondern auch am Rand des Plastikeinsatzes landen, also außerhalb der Bahnen, zwischen dem eigentlichen Spielbereich und der Kartonwand, und sind dann fummelig herauszuholen.

Fazit

„Und täglich grüßt das große Kullern“ heißt es, wenn Eltern ihren Sprösslingen dieses Spiel schenken, das auch Erwachsene stundenlang fesseln kann. Es überzeugt durch Originalität, Material, Funktion und Simulationsfaszination. Und manch einer kullert sich sogar vor Lachen.


2011-03-15, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8niggi
12.03.2011
9cp
12.03.2011
Richtig klasse, nicht nur als Kinderspiel!
9Schummellieschen
19.04.2013
Das Spiel hat ein gewisses Flipperautomaten Flair und macht auch fast genau so süchtig! ;-)

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