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Datenblatt image
ID 10431

CURLI KULLER


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Jahrgang: 2008

Verlag: Selecta [->]
Autor: Marco Teubner
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2-4

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20

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Material: hochwertig
Komplexität: sehr gering
Kommunikation: gering
Interaktion: gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.6 von 10
punkte

Score gesamt: 68.1% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Schnecken rennen nicht nur, sie fressen mit Vorliebe auch junge Pflanzen. Dass man daraus sogar ein Spiel machen kann, beweist Marco Teubner mit Curli Kuller. Hier wird mit kullerrunden Schnecken gezielt Jagd auf frische Setzlinge gemacht.

Als Spielfeld darf jede beliebige ebene Fläche verwendet werden, egal ob Tisch oder Teppichboden. Begrenzt wird der Acker mit Hilfe von stabilen Papp-Banden, die die Ecken markieren. Zwischen diesen Ecken sitzen die Spieler und lassen ihre Schnecken rollen. Insgesamt umfasst das Spielfeld in etwa die vierfache Fläche des Kartons. Auf dem Feld werden die in den vier Spielerfarben gehaltenen jungen Setzlinge zufällig platziert. In die Mitte kommt die groß Vogelscheuche, deren einzige Funktion es ist auszulosen, welcher Spieler an welcher Seite sitzt.

Reihum werden nun mit Hilfe einer weißen Holzrampe die kleinen Schnecken der Spieler auf das Feld gekullert. Die dabei umgestoßenen zarten Pflänzchen wandern sofort in die Hände der jeweiligen Spieler. Wer seine Schnecke losrollen lässt, muss also darauf achten möglichst nur die Pflanzen der eigenen Farbe umzukullern. Wer zuerst acht Stück sammeln konnte, gewinnt.

Meinung

Der Mechanismus ist interessant und erfordert eine gute Portion Fingerspitzengefühl. Mit etwas Übung wird man zwar noch kein Meister, die Trefferquote läßt sich jedoch bereits mit wenigen Spielen schnell steigern. Doch eigentlich ist das gar nicht nötig, denn obwohl Curli Kuller bereits von Vierjährigen gespielt werden kann, übt der Mechanismus des Zielens und Treffens auch auf Erwachsene jeden Alters eine Faszination aus, die im weitesten Sinne mit Kegeln, Bowling oder Schützenvereinen erklärt werden kann. Von der (Schaden-)Freude einmal ganz abgesehen, wenn ein Spieler Setzlinge erhält, weil sein Mitspieler (wieder einmal) die falschen Pflanzen erwischt hat.

Dank des von Selecta wie immer hochwertigen Materials läß sich Curli tatsächlich auf jedem Bodentyp spielen. Egal welche Farbe und welches Muster der Untergrund aufweist, die Pflanzen lassen sich hervorragend erkennen und unterscheiden. Die Wahl des Spielfeldes hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf das weitere Geschehen! Während eine Tischplatte die Schnecken weit rollen läßt, bremst ein Teppichbelag den Elan der Schnecken erheblich. Auf einem nicht ganz ebenen Untergrund -zum Beispiel Fliesen- gibt es teilweise noch andere lustige Nebeneffekte, wenn eine Schnecke an einer Fugenkante mal eben ihre Richtung ändert. Entsprechend unterschiedlich müssen die Spieler mit ihrer Rampe umgehen und ein Gefühl für die beste Geschwindigkeit entwickeln. Die durch das Variieren des Bodenbelags erzielten Unterschiede sind durchaus vergleichbar mit Sand oder Gras beim Tennis.

Neben dem Untergrund können natürlich auch die Größe des Spielfelds oder die Dichte der Setzlinge verändert und der Schwierigkeitsgrad somit angepaßt werden. Die Vogelscheuche ist dabei zwar nicht mehr als ein guter Gag, sie gibt dem Ganzen aber den letzten Pfiff und macht den Acker voller Setzlinge glaubwürdig.

Curli Kuller ist ein Heidenspaß für Jung und Alt -egal in welcher Besetzung. Bei einer Spielzeit von nur etwa einer Viertelstunde bleibt es zudem häufig nicht nur bei einer Partie, denn meistens giert irgendjemand nach einer Revanche. Kurzum: Ein wirklich gelungenes Spiel für die ganze Familie.

Fazit


0000-00-00, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
26.04.2009
9sandokan
16.02.2010
Also bei meinen Neffen kommt es einfach spitzenmaessig an, sie sind 4 und 6
6.5alguenter.mkraemer
24.02.2010
?berall ziemlich hoch gelobt, aber wenn man es zu oft mit den Kleinen gespielt hat, l?sst bei Alten und Jungen der Spielreiz nach.
7niggi
22.08.2011

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