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Datenblatt image
ID 18554

AZUL: DER SOMMERPAVILLON


cover
andere Namen: Azul: Summer Pavilion
Jahrgang: 2019

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Michael Kiesling
Grafik: Chris Quilliams

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2-4

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30-45

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Es wird wieder gefliest. Der dritte Azul-Teil orientiert sich deutlich stärker am ersten, was sich nicht nur im Material der Steine bemerkbar macht. Aber unterscheidet er sich von diesem auch signifikant...?

Regeln

Für den Sommerpavillon werden blumenförmige, gleichfarbige Gebilde gelegt. Für jede Blüte sind sechs rautenförmige Steine notwendig: außen gleichfarbig, im Mittelkreis bunt gemischt. Die Punktewertung beim Anlegen entspricht im Wesentlichen der des ursprünglichen Azul: Es gibt umso mehr, je mehr Steine bereits angrenzend liegen. Auch der Mechanismus des Steinenehmens ist weitestgehend identisch.

Hinzu kommen jedoch Bonusfelder, die vollständig umschlossen werden müssen. Gelingt dies, darf man sich aus einer speziellen Auslage je nach Feld 1-3 zusätzliche Steine nehmen. Die zweite wesentliche Änderung besteht darin, dass sämtliche Steine erst am Rundenende platziert/verteilt werden und bis zu vier Stück in die folgende Runde mitgenommen werden dürfen. In jeder Runde fungiert zudem eine andere Farbe als Joker, die beliebig verwendet werden kann.

Meinung

Das Cover ist auf den ersten Blick nicht von seinen beiden Vorgängern zu unterscheiden, die Kernmechanik ist unverändert. Das freut den geneigten Spieler zunächst einmal, da die halbtransparenten Bonbonsteine des zweiten Teils nicht dem Geschmack von jedem entsprachen. Zudem erleichtert es den Einstieg enorm, denn wer Azul kennt, kann praktisch auch sofort mit Azul 3 losspielen.

Schnell stellt sich dann jedoch heraus, dass die Wertungsmechanismen und Jokerfarben eine erstaunliche Eigendynamik entwickeln. Statt Reihen zu komplettieren sind es hier Ringe (Blüten), und jeder Einzelne erfordert das Sammeln von 21 Fliesen. Von den insgesamt 7 möglichen Ringen werden daher dank fester Rundenzahl nur maximal 3-4 komplettiert. Da ist es mehr als hilfreich, die wechselnden Jokerfarben zu beachten, bei Angebot und Gelegenheit entsprechend im Voraus zu sammeln, und auch die Boni nicht zu ignorieren. Das entstehende Muster spielt somit eine recht untergeordnete Rolle, auch wenn am Ende noch ein paar Bonuswertungen erfolgen, die sich vertraut anfühlen.

Fazit

Im Kern unterscheidet sich der Sommerpavillon nur marginal vom ersten Azul, das Spielgefühl ist jedoch deutlich anders. Genau so muss die Fortführung einer Reihe sein: möglichst ähnlich, und trotzdem so unterschiedlich, dass sich die Anschaffung jedes einzelnen Teils lohnt. Wer das Spiel des Jahres von 2018 mochte, wird somit auch den Sommerpavillon lieben.


2019-11-11, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
05.11.2019
nicht nur schön, sondern auch gut

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