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ID 12612

ARKHAM HORROR: DER KöNIG IN GELB


cover
Dies ist eine Erweiterung zu: Arkham Horror
Jahrgang: 2009

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
Autor: Robert Vaughn, Kevin Wilson
Grafik: Scott Nicely, Brian Schomburg

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1-8

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3

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ab 12


Material: mittelmässig
Komplexität: hoch
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In Arkham wird das neue, blasphemische Theaterstück „Der König in Gelb“ aufgeführt. Doch leider glaubt niemand an seine geisteszersetzende Kraft, und so droht die Bevölkerung Arkhams durch eine riesige Aufführung komplett verrückt zu werden und die Stadt zu zerstören. Können die Ermittler das Unheil aufhalten?

Regeln

Die kleine Box beinhaltet über 160 zusätzliche Karten, zu denen auch spezielle Neuerungen zählen. Da wären zunächst die für den Verlauf des Theaterstücks wichtigen Aktkarten, die immer dann nachgezogen werden, wenn eine der sechs Mythoskarten „Der nächste Akt beginnt“ aufgedeckt wird. Sie zeigen spezielle Ereignisse, die auch mal aus einer Ruhepause bestehen können. Wird der dritte Akt begonnen, ist es zu spät um die Aufführung zu stoppen. Die Bevölkerung dreht dann durch, die Ermittler haben verloren.

Magische Effekte kommen durch die zugehörigen Zauber ins Spiel, wie z.B. der Beschwörung der Azurnen Flamme. Ihre Wirkung ist temporär, d.h. nur so lange existent wie der Zauber noch wirkt.

Der König in Gelb kann in drei verschiedenen Varianten gespielt werden. Bei einem kurzen Gastspiel werden die neuen Karten nicht gemischt sondern separat bereitgelegt, sodass ein zügiges Spiel möglich ist. Wird die dauerhafte Aufführung gewählt, werden die Karten des Basisspiels (wie auch bei anderen Erweiterungen Arkham Horrors) mit denen der Erweiterung vermischt, sodass die Ermittler stets an mehreren Brennpunkten tätig sind. Die Spieldauer liegt dabei deutlich höher.

In der Vorbotenvariante schließlich kommen nun endlich auch die Gezeichneten und die Gelben Zeichen ins Spiel. Der König in Gelb tritt hier als Vorbote der Großen Alten auf und versucht die Bevölkerung Arkhams zu beeinflussen. Statt den Terrorlevel zu erhöhen dürfen die Spieler hier auch eine der Gezeichneten-Karte aufdecken, die sehr unterschiedliche, aber selbstverständlich immer negative Auswirkung hat.

Meinung

Wer glaubt mit den Gelben Zeichen besser zu fahren als mit dem herkömmlichen Terrorlevel, irrt. Die Wirkung der Zeichen ist zudem unberechenbar, im vielleicht schlimmsten Fall kann eine Karte sogar zusätzlich den Terrorlevel erhöhen. Ein anderer Gezeichneter erhöht dagegen die Schwierigkeitsstufen bei Kämpfen. Kurzum: Das Gelbe Zeichen ist im Spiel genauso übel, wie es der interessierte Lovecraft-Leser aus der Literatur kennt. Grundsätzlich empfiehlt sich deshalb eine bewusste Schadensverteilung, die sich zunächst auf den herkömmlichen Terrorlevel konzentriert.

Wird die dauerhafte Aufführung gewählt, wird es jedoch schwierig für die Ermittler die Hintergründe aufzudecken, bevor der letzte Akt eingeläutet wird. Zumindest für diese Variante empfehlen wir deshalb wie im Regelwerk angeregt, die sechs „nächster Akt“-Karten aus dem Mythosstapel zu entfernen.

Fazit

Der König in Gelb ist ein kleines, aber mit dem Grundspiel nichtsdestotrotz nicht gerade kurzes neues Abenteuer in Arkham, für das nur wenige neue Regeln beachtet werden müssen. Wer gerne Arkham Horror spielt, kann daher bedenkenlos zugreifen.


2009-08-29, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
27.08.2009
gute Erg?nzung

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