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ID 12596

ARKHAM HORROR: DAS GRAUEN VON DUNWICH


cover
Dies ist eine Erweiterung zu: Arkham Horror
Jahrgang: 2006

Verlag: Fantasy Flight Games [->]
Autor: Richard Launius, Kevin Wilson
Grafik: Henning Ludvigsen, Kurt Miller, Scott Nicely

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1-8

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120 - 240 min

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ab 13


Material: hochwertig
Komplexität: hoch
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.3 von 10
punkte

Score gesamt: 58.7% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der mächtige Hexenmeister Whateley schloss vor vielen Jahren einen Pakt mit Yog-Sothoth und schuf damit eine mächtige Kreatur, die nur das „Grauen von Dunwich“ genannt wurde. Es schlich seitdem jahrelang durch Dunwich und wartete auf seine Chance, sich zu erheben und das Dorf zu zerstören. Nun steht diese Stunde bevor…

Regeln

Das Grauen von Dunwich erweitert das Grundspiel Arkham Horror um ein zusätzliches Szenario, das in Dunwich spielt. Neben einem Dunwich-Spielplan liegen der Erweiterung u.a. 152 zusätzliche Ermittlerkarten, 180 Großer Alter-Karten, neue Charakter- und Großer Alter Bögen sowie einige Marker bei. 

Neben neuen Kartenarten wie Aufträgen und Missionen, Invaliditäts- und Geistesstörungskarten werden vier neue Große Alte eingeführt: Abhoth, Glaaki, Shudde M’ell und Tsathoggua. Abhoth zwingt die Ermittler, im finalen Kampf jeweils 3 Gegenstände abzuwerfen, wohingegen Glaaki von seinen Dienern unterstützt wird. Shudde M’ell zerstört Ortschaften per Erdbeben und sorgt dafür, dass sich nach einer Standortzerstörung alle Ermittler und Monster auf die Strasse bewegen. Tsathogguas besondere Kräfte wirken im Schlaf: Solange er schlummert, sind nur die auf seinem Bogen angegebenen Fähigkeiten nutzbar.

Die Karten und Monstermarker werden mit dem Grundspiel-Material gemischt, Reisen zwischen Arkham und Dunwich sind über den Bahnhof möglich. Der Nachthimmel ist natürlich derselbe, sodass Kreaturen von dort beide Orte angreifen können. Monster in Dunwich zählen allerdings nicht gegen das herkömmliche Monsterlimit und bewegen sich auch nicht zum Stadtrand. Für sie gibt es einen separaten Kontrollmechanismus: Verschwinden sie in einem der von Whateley geschaffenen Dimensionswirbel, erhöht sich nicht nur der Terror-Level, auch die Grauen-von-Dunwich-Leiste ist betroffen. Sobald dort drei Grauen-Marker liegen, erscheint das Grauen von Dunwich, das deutlich stärker als ein herkömmliches Monster ist. 

Meinung

Da sich insgesamt an den Grundregeln wenig ändert, ist ein schneller Einstieg von erfahrenen Arkham-Ermittlern möglich. Mit Dunwich erhält Arkham Horror noch mehr Tiefe, noch mehr Atmosphäre. Zum einen, weil das Cthulhu-Universum eben nicht nur aus Arkham besteht und zum anderen, weil weitere Große Alte dabei sind. Ihre Sonderfähigkeiten sind zwar nette neue Varianten, ändern aber an dem gefühlten Geschehen wenig. Trotzdem ist es irgendwie toll, Große Alte „zu sammeln“.

Das Grauen von Dunwich selbst ist wirklich unangenehm, obwohl es noch nicht an die Stärke eines Großen Alten heranreicht. Die Spieler sollten es keinesfalls unterschätzen und ihm wie einem Alten begegnen. Zwar kann ein besiegtes Grauen erneut auftauchen wenn die Dunwich-Leiste erneut gefüllt wird, aber wenn dieses Ereignis eintritt, stecken die Ermittler ohnehin schon in erheblichen Schwierigkeiten. Ein eingespieltes Team sollte genau ein Mal dem Grauen begegnen.

Durch die Aufteilung des Spielkontinuums auf zwei Ortschaften wird für Arkham Horror mit der Dunwich-Erweiterung auch etwas mehr Zeit benötigt. Für erfahrene Spieler ist dies aber kein Problem, da sich Arkham mit der Zeit ohnehin etwas flüssiger spielt.

Fazit

Das Grauen von Dunwich ist zwar keine Pflicht-Erweiterung, aber wer Arkham Horror mag und von Cthulhu und seinen Gesellen nicht genug bekommen kann, kann bedenkenlos zugreifen. Alleine schon die neuen Großen Alten lohnen sich.


2009-08-07, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
08.08.2009
gute Erg?nzung
6.5markus
10.08.2009
Bei nur 2 oder 3 Ermittlern wird es in Kombination mit dem Grundspiel ziemlich schwierig
9Dreizack
20.01.2010
verdammt schwer wird es dadurch... trotzdem klasse!

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