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Datenblatt image
ID 12737

ANDERLAND


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Amigo [->]
Autor: Reinhard Staupe
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2-6

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10

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ab 6


f5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In Anderland geht es darum, alles falsch zu machen um es richtig zu tun. In Anderland funktioniert alles anders rum, wie wir es gewohnt sind.

Regeln

Das Spielprinzip ist einfach, wenn man folgende Grundregeln verinnerlicht: Rechts ist Links, Oben ist Unten, das Klavier macht Trommelgeräusche und die Katze ist keine Katze, sondern heißt Hund. Hat man diese Grundregeln gelernt kann das Spiel losgehen: In der Spielmitte liegt eine rote Karte (Orientierungskarte), auf deren vier Seiten eine Gegenstandskarte angelegt wird. Vom Kartenstapel wird eine Aufgabenkarte gezogen. (z.B. steht darauf Links / Geräusch)

Sobald die Aufgabenkarte gezogen wurde und die Spieler sehen, was gefragt ist, beginnt sofort die Suche. Wenn also Links auf der Karte steht, muss man auf der rechten Seite der in der Tischmitte liegenden Karte suchen. Hier liegt nun die Katze. Da aber nicht nur die Richtung, sondern auch das Geräusch gefragt ist, muss der Spieler noch das entsprechende Geräusch dazu machen. Da in Anderland nun mal alles anders ist, ruft der schnellste Spieler folgerichtig "Wau-Wau" herein und bekommt die Aufgabenkarte. So geht das Runde um Runde bis alle Aufgabenkarten aufgebraucht sind. Der Sieger mit den meisten Karten ist Gewinner.

Über das normale Spielprinzip hinaus gibt es noch eine Profivariante, wo noch zwei Farben hinzukommen. Auch hier gilt: Blau = Rot und Rot = Blau. Weiterhin anders ist, dass nun statt einer Orientierungskarte in der Tischmitte (mit Oben, Unten, rechts, links) noch eine zweite blaue Karte hinzukommt, an die vier Gegenstände angelegt werden.

Meinung

Andersdenken ist schwer.....vor allem wenn es darum geht, noch der Schnellste zu sein. Anderland löst bei den Spielern dank des einfachen Spielprinzips, der kurzen Spieldauer und der witzigen Idee soliden und amüsanten Spielspaß aus. Zwar richtet sich das Spiel mehr an Kinder im Grundschulalter, bei welchen vernetztes Denken gefördert werden soll, aber auch Erwachsene werden zusammen mit ihren Jüngsten Spaß daran haben. Ein großes Plus ist das Spielmaterial: Metallbox, sehr dicke solide Karten, eine gute Anleitung.

Einzig schade ist, dass es insgesamt nur acht verschiedene Gegenstandskarten gibt (vier Tiere, vier Gegenstände). Hier wäre eine Vielzahl an Tieren, Gegenständen etc., die hätten eingebracht werden können, für einen langfristigen Spielspaß Gold wert gewesen. Daher bleibt zu hoffen, dass der Verlag diesbezüglich noch Nachschub liefert. Letzen Endes bleibt aber abschließend zu sagen: Die Reise nach Anderland lohnt sich auf jeden Fall.

Fazit

Nicht geeignet für Normaldenker. Umso mehr geeignet für junge, schnelle Querdenker.


2010-04-10, Christian Seitz (Lascar)



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Bewertungen
6.5Lascar
28.03.2010
Witzig. Empfehlenswert f?r Zwischendurch. Abzug in der B-Note, da etwas wenig Gegenstandskarten.

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