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Datenblatt image
ID 18098

ALL YOU CAN EAT


cover
andere Namen: Food Chain
Jahrgang: 2018

Verlag: Amigo [->]
Autor: Kevin G. Nunn
Grafik: Klemens Franz

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3-6

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15-30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Einer der Auswüchse der Konsumgesellschaft sind auch die immer beliebter werdenden "All you can eat"-Restaurants. Obwohl dieses Konzept sich den Namen mit dem vorliegenden Spiel teilt, haben sie nur wenig gemeinsam: Versucht man im Allgemeinen bei All you can eat Buffets eine große Vielfalt an Speisen zu kosten, halten sich die Tiere im Spiel strikt an die Nahrungskette. Welcher Spieler wird es aber nun schaffen, seine Tiere am besten zu positionieren?

Regeln

Jeder Spieler erhält eines der farbigen Decks, wobei diese bis auf die Rückseite identisch sind. Jedes der Decks enthält neun Karten: drei Würmer, zwei Vögel, zwei Katzen, einen Hund und einen Floh. Ein Spieler wird als Startspieler bestimmt und dieser erhält die Alphatierkarte. In jeder Runde muss jeder Spieler eine Karte verdeckt in die Mitte legen. Nachdem alle Karten in der Mitte liegen, werden sie umgedreht und die Nahrungskette wird umgesetzt. Jedes Tier denkt dabei an das Tier, das es am liebsten verspeisen möchte.

Zuerst fressen alle Vögel alle Würmer, wobei bei Gleichstand immer vom Alphatier aus gezählt wird. Gibt es also drei Würmer und zwei Vögel, so wird einer der Spieler (der am nächsten zum Alphatierspieler sitzt) zwei Würmer erhalten, der andere nur einen. Haben sich die Vögel satt gefressen, werden diese von den Katzen verspeist, die Katzen von den Hunden und diese ggfs. von den Flöhen.

Wurde die Nahrungskette für die Runde vollendet und es gibt noch Tiere, die nichts fressen konnten und nicht gefressen wurden, so werden diese in die Mitte gelegt und zählen für die nächste Runde (passiv!) mit. Eine Katze die in der Mitte liegt kann also von Hunden gefressen werden, frisst aber selbst keine Vögel mehr. Konnte ein Tier andere verspeisen, blieb aber selbst verschont so werden diese als gesicherter Stapel vor dem entsprechenden Besitzer abgelegt.

Wurden alle Karten ausgespielt, werden die Punkte gezählt und aufgeschrieben. Dabei zählt jedes Tier so viele Punkte, wie Sterne auf der Karte abgebildet sind. Danach wandert das Alphatier um einen Platz weiter und die nächste Runde beginnt. War jeder Spieler einmal das Alphatier ist das Spiel beendet und der Mitspieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Meinung

Bei All you can Eat kommt es vor allem darauf an, die Situation richtig zu lesen, wobei diverse Faktoren mit in die eigenen Entscheidungen einfließen können. Liegen bereits Karten in der Mitte? Haben meine Mitspieler noch einen Floh auf der Hand, der meinen Hund fressen wird? Sollte ich erstmal einen Wurm spielen, um mich besser für die nächsten Runden aufzustellen?

Dieses und vieles weiteres beeinflusst, welches Tier man ins Rennen schickt. Obwohl das Spiel deutlich an Reiz gewinnt, wenn mehr Spieler teilnehmen (muss man sich automatisch mehr potentielle Handkarten merken), macht es doch auch bereits zu dritt ordentlich Spaß.

Schön ist es vor allem für die jüngeren Spieler, dass direkt auf jeder Karte ersichtlich ist, welches Tier gefressen wird und ob das eigene Tier in der aktuellen Runde noch sicher ist. Entgegen der Herstellerangabe, die das Spiel ab 7 freigibt, können es bereits deutlich jüngere Kinder mitspielen. Natürlich wird es eventuell vorhersehbarere Karten spielen, mit etwas Frustresistenz (falls es mal mehrere Runden nicht so gut läuft) spricht aber absolut nichts dagegen.

Fazit

All you can Eat ist ein schönes, schnelles Familienspiel, das entweder ein geschicktes Lesen der Situation erfordert, oder aber viel Geschick beim Spielen der richtigen Karten zur richtigen Zeit durch puren Zufall. Durch die klaren Regeln und das gute Kartendesign können auch die Kleinsten schnell verstehen, was warum passiert und am Spiel teilhaben.


2018-04-03, Daniel Dervaric (nilgoun)



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Bewertungen
7nilgoun
23.03.2018

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