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Datenblatt image
ID 12918

A BRIEF HISTORY OF THE WORLD


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Ragnar Brothers [->]
Autor: Gary Dicken
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3-6

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180

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ab 10


Material: mittelmässig
Komplexität: hoch
Kommunikation: gering
Interaktion: hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 65.4% von 100
score
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Rezension

Ziel

In sechs Epochen übernehmen die Spieler die Rollen von Großmächten ihrer Zeit, erobern neue Landstriche und errichten neue Städte und Monumente.

Regeln

Auf einer in 13 Regionen mit je bis zu sieben einzelnen Ländern unterteilten Weltkarte werden in jeder Epoche die verfügbaren Nationen unter den Spielern aufgeteilt. Die Zugreihenfolge der Imperien ist festgelegt und auf jeder Großmachtkarte angegeben, ebenso wie die Anzahl der verfügbaren Armeen, die der entsprechende Spieler erhält.

Nachdem die vorgegebenen Startaufstellungen (Armeen, Flotten, Hauptstadtmarker) abgeschlossen sind, beginnt die Expansionsphase. Hier stehen manchen Imperien auch Sonderaktionen zur Verfügung, im Normalfall werden jedoch die verfügbaren Armeen eingesetzt. Entweder, um Befestigungen, Städte oder Monumente in den besetzten Gebieten zu errichten, oder eben auch zur Expansion, zum Angriff. Dafür werden sie in ein an eigenes Land benachbartes Land gesetzt und der Kampf ausgewürfelt. Dem Angreifer stehen hier zwei Würfel zur Verfügung, dem Verteidiger nur einer (plus ein weiterer, falls ein Fort vorhanden) –und der höchste Wert gewinnt. Die Differenz wird „Invasionspunkte“ genannt und zur Invasion benötigt. In den meisten Fällen reicht hier eine 1, bei schwer zugänglichem Gebiet (Wald, Gebirge) sind jedoch 2 Punkte nötig. Ist die Differenz noch größer, dürfen weitere direkt benachbarte Gebiete des gleichen (!) Spielers überrannt werden. Scheitert ein Angriff jedoch, erhält der Aggressor bei einem sofortigen neuen Versuch +1 Bonus.

Durch zu Epochenbeginn verteilte Ereigniskarten können neue Gebiete hinzukommen, die dann aber von inaktiven Einheiten verwaltet werden. Diese können sich jedoch ergeben und gegen aktive ausgetaucht werden. Der Wert der Gebiete ändert sich mit seiner Bebauung, denn sowohl Städte, Hauptstädte als auch Monumente bringen am Zugende Gold. Wird ein Gebiet von einem Mitspieler erobert, gibt es jedoch Verluste und Gebäude werden zerstört. (Politisch korrekt „Reduktion“ genannt.“) Doch auch Gebiete bringen Gold: Je nach Anzahl präsenter Armeen und Dominanzstatus bis zum dreifachen Wert der Region.

Und Gold ist die entscheidende Währung, denn es gewinnt wer davon nach der letzten Epoche am meisten besitzt.

Meinung

Drei bis vier Stunden dauert eine Partie der Brief History of the World. Verglichen mit anderen Zivilisationsspielen ist das relativ wenig, und dennoch gelingt es dabei, das nötige Aufbau- und Wachstumsfeeling zu vermitteln. Im konfliktkonzentrierten Zeitraffer geht es durch die Jahrhunderte und ein Volk jagt das andere –da gehen allerdings auch ein paar Details verloren. Stattdessen wird eine geschickte Expansionspolitik belohnt: Wem es gelingt, einen Nachbarn ein paar Mal zu überrennen, erhält damit einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsbonus, den die Konkurrenten leicht übersehen. Was aber auch häufig damit zusammen hängt, dass jeder seiner eigenen Agenda folgt und die gegenwärtige Situation optimal auszunutzen versucht. Doch es gibt ja auch defensive Strategieoptionen, wie beispielsweise der Einsatz von Forts. Diese Verteidigungsanlagen geschickt an den richtigen Stellen platziert, lassen sich damit auch strategisch wichtige Regionen leichter gegenüber aggressiven Nachbarn behaupten.

A Brief History of the World wirkt moderner und kriegerischer als Civilization, ist weniger kompliziert als Im Wandel der Zeiten und übersichtlicher als Vinci oder Small World. Es ist daher schade, dass noch keine deutsche Version erschienen ist. Apropos Version: Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits 1991 bei Avalon Hill erschienenen History of the World.

Fazit

Wer Zivilisationsspiele mag, liegt mit A Brief History of the World goldrichtig. Von der Antike über die Völkerwanderung bis hin zur Neuzeit leiten die Spieler die Geschicke der Ägypter, Mongolen, Azteken, Briten und vieler anderer Völker mehr. Am besten spielt sich die Weltgeschichte mit vier oder fünf Spielern.


2010-10-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
26.09.2010
nette Civ-Variante

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