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Datenblatt image
ID 16444

METALLUM


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
Autor: Wojtek Krupnik, Wojtek Wojcik
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2-2

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Unbesiedelte Planeten haben den Vorteil, dass sich keine Zivilisation gegen die Ausbeutung der dortigen Rohstoffe wehren kann. In Metallum gibt es jedoch einen Gegenspieler, der es auf dieselben Rohstoffe abgesehen hat. Für die beiden Kontrahenten geht es jedoch nicht nur darum, schneller als der andere vor Ort zu sein, sondern auch (und vor allem) darum, die spezifischen Besonderheiten der einzelnen Planeten optimal zu nutzen.

Regeln

Insgesamt sieben Planeten liegen in einer Reihe aus, von denen nur die beiden Endpunkte bereits "erforscht", und somit nicht verdeckt sind. In jeder Runde "programmieren" die Spieler zunächst ihr Raumschiff, indem sie hinter ihrem Sichtschirm bis zu vier Puzzleplättchen zusammen legen. Das erste Segment bestimmt die Fortbewegung, das zweite die Anzahl der abzusetzenden Roboter, die anderen beiden erfüllen verschiedene Zwecke (darunter den Erwerb von ausliegenden Karten oder die Veränderung der Ergiebigkeit eines Planeten). Aus den gewählten Modulen ergibt sich auch die Zugreihenfolge, die der Spieler mit den insgesamt schlechtesten Modulen wählen darf.

Ein Zug besteht aus dem ausführen dieser Module, der Nutzung einer Planetenfähigkeit sowie gegebenenfalls dem Ausspielen einer Karte. Am Ende der Runde erfolgt auf allen Planeten eine Mehrheitswertung, die Geld in die Kassen der Spieler spült. Nach jeweils drei Runden erhalten die Spieler ihre eingesetzten Module zurück, nach der neunten gewinnt der reichste Spieler.

Meinung

Um der reichste zu werden, müssen Mehrheiten gewonnen werden. Vor allem ressourcenreiche Planeten lohnen sich, da diese fast den doppelten Ertrag abwerfen. Zwar erhält auch ein Zweitplatzierter noch Einkommen, doch ist es meist sinnvoller, dem Kontrahenten eine Führungsposition abzujagen. Dies geschieht jedoch selten nur durch das Absetzen von Robotern, denn die Manipulationsmöglichkeiten durch Planetenfunktionen sind beachtlich. Manche erlauben das Vertauschen von Robotern, andere sogar das Ersetzen gegnerischer Einheiten durch eigene. Sicher geglaubte Mehrheiten können schnell verloren gehen, wenn man nicht aufpasst. Hilfreich können in diesem Zusammenhang mehrere Schutzkarten sein, die einzelnen Planeten zugewiesen werden müssen.

Fazit

Da bei jeder Partie zwei zufällige Planeten nicht dabei sind und ihre Anordnung einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Nutzung der Sonderfähigkeiten hat, verläuft jede Partie ein wenig anders. Es kann passieren, dass die Roboterwürfel regelrecht in Massen abgeworfen werden, aber auch, dass fast so viele wieder zerstört wie neu abgesetzt werden. Dank der großartigen Illustrationen ist Metallum auch optisch sehr ansprechend. Wer ein reines Zwei-Personen-Spiel im Science-Fiction-Gewand sucht, wird kaum ein besseres finden.


2014-10-09, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
08.10.2014
sehr ordentliches Taktikspiel
6niggi
15.10.2014
düster gestaltet

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