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Datenblatt image
ID 16115

BANG! DAS WüRFELSPIEL


cover
andere Namen: Bang! The Dice Game
Jahrgang: 2013

Verlag: abacusspiele [->]
Autor: Michael Palm, Lukas Zach
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3-8

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15

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Erneut treffen wir uns im Wilden Westen, um einander umzunieten ein paar aggressive Verhandlungen mit farbigem Gemüse (blauen Bohnen) zu führen. Wir befinden uns offenbar in einem anderen Kaff Ort als noch bei Bang!, denn es tummeln sich ganz andere Gestalten herum. Doch sie bleiben Stereotypen: ein Sheriff, ein paar Banditen, Gesetzlose und Hilfssheriffs. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass nicht mehr mit festen Waffenkarten geballert, sondern gesittet gewürfelt wird. Fast wie im Saloon...

Regeln

Fünf Würfel dürfen während eines Zuges bis zu drei Mal geworfen werden. Mit den Fadenkreuzen 1 und 2 können anschließend die Nachbarn aufs Korn genommen und mit Bier eigene Wunden geheilt werden. Dynamit darf leider nicht neu geworfen werden, geht aber beim dritten Mal hoch. Ganz neu sind die Pfeile: Jedes Mal muss man sich einen entsprechenden Marker nehmen. Ist der Vorrat aufgebraucht, greifen Indianer an: Alle Spieler verlieren so viele Lebenspunkte, wie sie Pfeile gesammelt haben. Ein wirksames Gegenmittel stellt die Gatling dar: Drei Stück davon kosten nicht nur die Mitspieler ein Leben, sondern entfernen auch alle eigenen Pfeile.

Wie gehabt wird die Identität eines Spielers nach seinem Tod aufgedeckt. Die Sheriff-Fraktion gewinnt, wenn alle anderen ausgeschaltet sind, die Banditen wenn der Sheriff stirbt. Ein Gesetzloser muss allein überleben.

Meinung

Bang! wurde von allerlei Ballast befreit: Kein wildes Kartensammeln mehr, keine Postkutsche zu überfallen. Zudem verlieren die Spieler ihre Lebenspunkte dank häufiger Indianerüberfälle kontinuierlich, sodass eine Partie deutlich schneller endet. Zudem gibt es einfach viel mehr Treffer, was aber auch das Risiko erhöht, zu früh den falschen umzunieten.

Echte Fragezeichen wirft eigentlich nur die Schachtel auf. Dies liegt jedoch nicht am Sichtfenster für die hübschen Würfel, sondern daran, dass die vielen Pappmarker nicht in das Tiefziehteil passen und deshalb wild herum fliegen und den Deckel weg drücken. Erfreulicherweise hat der Verlag ein Zip-Tütchen beigelegt, um das Tiefziehteil gegebenenfalls auch entsorgen zu können.

Fazit

Das Bang! Würfelspiel stellt einen gelungenen Kompromiss aus lockerem Würfelspiel sowie Identifikation und Elimination der Wild-West-Gegner dar. Es fehlen zwar die zahlreichen, netten Details, die Bang! thematisch so interessant gemacht haben, doch wurde dafür die Spieldauer endlich auf ein angemessenes und überschaubares Maß geschrumpft.


2013-11-19, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
13.11.2013
nicht ganz so ausgewogen wie Bang!, aber dafür doppelt so schnell gespielt :)

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