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ID 14876
FARMERAMA - DAS BRETTSPIEL

cover
Jahrgang: 2012

Verlag: Ravensburger [->]
Autor: Uwe Rosenberg
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1-4

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ab 10


f5
Bewertung Ludoversum: 6.3 von 10
punkte

Score gesamt: 56.7% von 100
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Rezension

Ziel

Das Brettspiel zum Browsergame. Hier werden Futterpflanzen angebaut, geerntet, an Pferd, Kuh, Schwein und Schaf verfüttert und schließlich diese geschlachtet deren Erzeugnisse verkauft. Und weil Farmerama ja eigentlich ein Browserspiel war, gibt es auch keine Siegpunkte, sondern Sternchen.


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Ablauf

Die Spieler wählen alle gleichzeitig eine Aktion (Aussähen, Ernten, Wasser sammeln, Saatgut kaufen, Tiere füttern) und führen diese aus. Wie oft sie das dürfen, bestimmt das große „Aktionsrad“. Wer sich als einziger für eine Aktion entscheidet, darf diese stets öfter durchführen. Doch es gibt noch weitere Räder: die „Spielerräder“. Diese befinden sich auf den Bauernhof-Tableaus und bestimmen, auf welchen Feldern und Weiden welche Pflanzen (Mohrrüben, Heu, Mais, Hafer) und Tiere gerade untergebracht werden können. Während die Tiere durch Holzfiguren dargestellt werden, bevölkern die Futterpflanzen in Form von Plättchen das Tableau. Das Rotieren eines Spielerrades kostet Wasser und ist für die Nahrungs- und Produktionskette zwingend erforderlich.

Unter allen, die sich ihre Aktionen teilen mussten, wird zudem noch ein Trostpreis verteilt: Der aktuell mutmaßlich schlechteste Spieler erhält einen Zierbau für seinen Vorgarten. Dieser bringt zusätzliche Pflanzen oder Siegpunkte. Sobald keine Zierbauten mehr verfügbar sind, erfolgt eine Wertung. Erzielte Tierprodukte, restliche Tiere auf den Weiden und Zierbauten liefern zahlreiche Punkte.


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Meinung

Eine Stunde lang werden Plättchen hin- und hergeschoben, in neues Saatgut investiert und vor allem optimiert. Zwar lässt sich kaum vorhersagen, welche Aktionen von den Mitspielern ausgewählt werden, doch sorgen die Zierbauten für einen guten Ausgleich. Dies hat zur Folge, dass die meisten Entscheidungen während des Spiels belanglos sind. Entscheidend ist lediglich das Finale, denn am Ende hat derjenige gewonnen, der möglichst wenig Plättchen übrig hat –da er sie am geschicktesten verfüttern konnte.

Wo der Computer durch automatisiertes Berechnen hilft, stockt es beim Brettspiel: 60 Minuten lang Plättchen umsortieren kann irgendwann ermüden. Immerhin darf über weite Strecken parallel gespielt werden, sodass die Spielzeit nicht ganz ausufert. Nach einer ersten Partie zum Kennenlernen empfiehlt es sich, die Profiregeln anzuwenden. Denn dann darf Wasser auch zum Erhöhen der Saat/Ernte-Mengen verwendet werden, was Farmerama um einiges interessanter macht.


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Fazit

Agricola light“ trifft den Nagel auf den Kopf. Wer mehrstündige Landwirtschaftssimulationen scheut, jedoch bereit ist den Verwaltungsaufwand beim Management der Plättchen in Kauf zu nehmen, der wird mit Farmerama besser bedient. Ein Leichtgewicht ist dieser neue Wurf von Uwe Rosenberg jedoch auch nicht –zumindest für die erste Partie sollte etwas mehr Zeit veranschlagt werden, bis die Aktionsmöglichkeiten und die Funktionsweisen der Räder verstanden sind.


05.06.2012 , Carsten Pinnow



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Bewertungen
6niggi
29.04.2012
6capi
01.05.2012
zu viel Plättchengeschiebe
7Gummidoc
05.06.2012
Meine Tochter liebt dieses Spiel! Ein gutes Spiel für die Familie! Als Vielspieler wahrscheinlich zu seicht!

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