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ID 14067
FIESE 15

cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Steffen Benndorf
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2-6

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ab 7


f5
Bewertung Ludoversum: 7.2 von 10
punkte

Score gesamt: 58.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Bei Fiese 15 werden harte Würfelvorgaben gemacht: Ein Aufgabenstreifen legt fest, welche Augenzahlen maximal gewürfelt werden dürfen. Die Summe dieser sechs Vorgaben beträgt dabei stets fünfzehn.


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Ablauf

In jeder Runde wird ein neuer Aufgabenstreifen aufgedeckt, der für alle Spieler gilt. Nacheinander versuchen sie sich daran und werfen sechs farbige Würfel in die Box. Erfüllt mindestens einer davon die Vorgabe des Streifens, muss mindestens ein Würfel herausgelegt werden –diese können nun nicht mehr verändert werden. Danach muss sich der Spieler entscheiden, ob er mit den restlichen Würfeln weitermachen möchte, oder sich mit seinem Ergebnis begnügt. In letzterem Fall erhält er so viele Punkte, wie er Augen herausgelegt hat. Plus 5 falls er fünf Würfel geschafft hat beziehungsweise sogar das Doppelte, wenn es sogar alle sechs waren.

Kann er jedoch keinen (mehr) herauslegen, erhält er die Punkte der Würfel auf dem Aufgabenstreifen, die er nicht herauslegen konnte. Nach zehn Runden gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Bei einer Zockervariante gibt es überhaupt keine Punkte, wenn nicht herausgelegt werden kann. Wer lieber mit Handicap spielt, benutzt die Rückseiten der Plättchen, auf denen nur fünf Würfel abgebildet sind –der sechste wird dann individuell entsprechend dem aktuellen Punktestand festgelegt.


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Meinung

Einfache Mathematik prägt meistens das Spiel: Solange die Punktsumme der noch nicht herausgelegten Farbaufgaben größer ist als die Summe der bereits zur Seite gelegten, muss weitergespielt werden. Alles andere macht keinen Sinn. Und erfüllt nur ein einziger Würfel die Bedingung, dann muss er herausgelegt werden. Dies führt dazu, dass ungefähr bei jedem zehnten Mal keine Entscheidungsfreiheit für den Spieler besteht. Was aber nicht so schlimm ist, schließlich werden ja zehn Runden gespielt. Runden, bei denen die Spieler nacheinander am Zug sind und alle sehnsüchtig auf ihren nächsten Einsatz warten.

Theoretisch ließe sich Fiese 15 mit beliebig vielen Teilnehmern spielen, doch sollten es aufgrund der entstehenden Wartezeiten nicht mehr als fünf sein. Zu zweit ist die Würfelzockerei dagegen durchaus passabel. Dies gilt allerdings nicht mehr für die Zockervariante, da diese für eine zu hohe Varianz der Rundenergebnisse sorgt.

Die Handicapvariante ist dagegen recht interessant, allerdings erfordert sie die Bildung von Zwischensummen, für die auf dem Wertungsblatt aber gar kein Platz ist. Die praktische Box garantiert jedenfalls, dass kein Würfel verloren geht oder von „geschickten“ Spielern manipuliert werden kann. Damit ist Fiese 15 also auch ein ideales Reisespiel.


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Fazit

Ja, die 15 kann fies sein. Fies ist aber auch, dass Fiese 15 weder Nummer 15 noch Nummer 1 in der Roll&Play-Serie von Schmidt Spiele ist, sondern nur die „2“ trägt. Das ist hundsgemein und megafiese, handelt es sich hierbei doch um ein ganz hervorragendes Würfelspiel, das sich praktisch für Überall und Zwischendurch eignet.


06.05.2011 , Carsten Pinnow



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Bewertungen
7niggi
24.04.2011
och, gar nicht so ?bel als Absacker
8capi
25.04.2011
Je weniger Mitspieler, desto besser. Sonst sind die Wartezeiten zu lang.
6iceteddi
24.10.2011
nett
8MarkusB
09.05.2013

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