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Datenblatt image
ID 13537
FIFTY FIFTY

cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Zoch [->]
Autor: Reiner Knizia
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3-5

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30

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ab 9


f5
Bewertung Ludoversum: 6.7 von 10
punkte

Score gesamt: 57.3% von 100
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Rezension

Ziel

In diesem Stichspiel gibt es Minuspunkte für die höchsten und die niedrigsten ausgespielten Karten. Am besten sind diese Punkte fifty-fifty verteilt, denn dann heben sie sich gegenseitig auf.


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Ablauf

Der Kartensatz enthält 50 Karten mit den Werten von 1 bis 50, von denen jeder Spieler in jeder Partie neun erhält. Eine separate Wertekarte bestimmt in jeder Runde, wie viele blaue Mondhälften der Spieler nehmen muss, der den Stich macht. Wer dagegen die niedrigste Karte spielt, erhält gelbe Mondhälften. Blau und gelb ergeben zusammen einen vollen Mond, der sofort wieder abgegeben wird.

Nachdem alle Karten gespielt sind, zählen die gesammelten Mondhälften als Minuspunkte, die separat notiert werden. Wer 0 Punkte erreicht hat, darf sein schlechtestes Ergebnis der vorangegangenen Partien streichen. Nachdem so viele Partien gespielt wurden wie Spieler teilnehmen, gewinnt derjenige, der insgesamt die wenigsten Minuspunkte erhalten hat.


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Meinung

Da nur 27 bis 45 der insgesamt 50 Spiel- und nur 9 der 10 Wertekarten pro Partie benutzt werden, ist Fifty-Fifty nicht im Voraus berechenbar. Und auch das Einschätzen der Mitspieler ist nicht immer leicht –zwar lässt sich anhand der bereits gesammelten Mondhälften ableiten, ob diese noch gelb oder blau sammeln möchten, doch welche Karten sie tatsächlich noch auf den Händen halten, bleibt ungewiss. So bleibt als wichtigste Faustregel, primär nach den eigenen Karten zu spielen um möglichst wenig Monde zu erhalten.

Wer bei der Kartenverteilung allerdings Pech hat und kein ausgewogenes Blatt erhält, kann es unter Umständen wirklich schwer haben. Wichtig dabei: Auch die Mitspieler wollen ausgeglichene Monde sammeln! Deshalb darf bei extremen Verteilungen ruhig radikal gespielt und ein Stich mit lauter 30ern und 40ern beispielsweise auch mal mit einer 2 oder 3 unterboten werden. Eine Garantie für einen befriedigenden Verlauf ist dies natürlich nicht.

In der großen Masse der Stichspiele geht Fifty-Fifty leider etwas unter, obwohl der Mechanismus eigentlich sehr einfach ist und kein großes Regelstudium erfordert. Oder besser gesagt: Vermutlich genau deshalb. Die internationale Version trägt übrigens den auch im Deutschen gebräuchlichen Titel „Yin & Yang“.


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Fazit

Wer ein optisch ansprechendes Stichspiel sucht, das ohne große Planung und locker gespielt werden kann, liegt mit Fifty-Fifty goldrichtig. Gleiches gilt für Eltern, die ihre Kinder an Stichspiele heranführen wollen.


28.10.2010 , Carsten Pinnow



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Bewertungen
6.5niggi
17.10.2010
6.5capi
28.10.2010
leichtg?ngig, aber nett :)
7Bernardo
17.03.2011
H?bsch, leichtf?ssig und keinesweg nur simpel oder gar banal.

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