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Datenblatt image
ID 13536
FELINIA

cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Matagot [->]
Autor: Michael Schacht
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2-4

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60-90

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ab 10


f5
Bewertung Ludoversum: 4.9 von 10
punkte

Score gesamt: 53.8% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der Bürgermeister von Katzburg hat ein Handelsabkommen mit dem neu entdeckten Kontinent Felinia abgeschlossen und nun versuchen die Spieler als Händler die besten Konzessionen abzustauben.


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Ablauf

Zu Spielbeginn werden die vier 3D-Schiffe mit jeweils einer Schiffstafel im Hafen von Katzburg bestückt. Diese Schiffstafeln zeigen an, welche Waren in welcher Menge transportiert werden können. Außerdem werden die 30 verschiedenfarbigen Handelsplättchen verdeckt auf die Regionen Felinias verteilt. Auf die Märkte des Spielbretts werden aus einem Beutel zufällig Warenplättchen gezogen, nach Festlegung des Startspielers beginnen die fünf Phasen.

In der Einsetzphase (I) muss man sich entscheiden, ob man einen seiner drei Bietsteine auf die Spielertafel setzt und dadurch sofort Silbermünzen erhält oder auf einen Markt platziert um so Waren zu kaufen oder zu tauschen. Die Zugreihenfolge der Handelsphase (II) wird durch das Legen der Bietsteine bestimmt, denn beginnend mit dem am weitesten oben liegenden Stein dürfen in dieser Phase Waren auf dem Markt gekauft oder eine Ware gegen eine andere getauscht werden. Der Preis der Waren richtet sich hier nach der Anzahl der gesetzten Bietsteine im Markt. Am Ende der Handelsphase kann jeder Spieler mit einem seiner Händler an Bord eines Schiffs gehen, allerdings nur wenn man die auf den Schiffstafeln abgebildeten Waren und die dafür notwendigen Silbermünzen besitzt. In der Entdeckungsphase (III) geht es mit voll besetzten Schiffen sodann auf nach Felinia. Bei Ankunft am Zielort, der durch die Farbe der Schiffstafel bestimmt wird, darf ein Spieler bis zu zwei Handelsplättchen aufdecken. Danach sollte er seine Händlerfigur maximal drei Schritte weit innerhalb der Region zu einem dieser Plättchen bewegen und dieses in seinen Vorrat legen. Jede Bewegung endet sofort wenn eine Region mit einem offenen Plättchen betreten wird. Sind alle Schritte eines Händlers verbraucht, verbleibt dieser bis zum Spielende in der Region. Nur höchstens drei der errungenen Plättchen dürfen in der Lagerphase (IV) behalten werden, für zwei Silbermünzen darf lediglich ein viertes hinzugekauft werden, alle anderen Waren kommen für je eine Silbermünze zurück in den Beutel. Die Vorbereitung der nächsten Runde (V) erfordert als letztes das Auffüllen der Schiffe mit neuen Tafeln und der Märkte mit neuen Waren.

Wird der letzte Händler eines Spielers auf ein Schiff gesetzt oder reichen die Schiffstafeln zum Befüllen der Schiffe nicht mehr aus, dann endet das Spiel entweder nach der Handelsphase (keine Händler mehr) oder der Entdeckungsphase (keine Tafeln mehr) für alle Spieler. Jeder Spieler zählt nun getrennt seine Handelsplättchen und bekommt je nach Menge einer Sorte Punkte. Je mehr Handelsplättchen einer Sorte man besitzt, desto mehr Punkte erhält man für jedes einzelne der Plättchen. Außerdem erhält jeder Spieler für eine zusammenhängende Gruppe von Händlerfiguren je nach Größe der Gruppe drei oder weniger Punkte. Gold, Gewürze (Bonus bei Betreten einer Region) und Warenplättchen bringen am Ende jeweils noch einen Siegpunkt. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Eine Profi-Variante erweitert die Regeln des Handels und der Entdeckung, allerdings ohne eine Verbesserung des Spielgefühls auszumachen.


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Meinung

Nur ungern schreibe ich aus vollstem Herzen wie sich dieses Spiel anfühlt und gebrauche dabei ein Wort, welches nicht im Duden zu finden ist: hmpft! Bürgermeister Heinrich von Katze aus Katzburg?! Kontinent Felinia?

Felidae sind laut Wikipedia eine Familie aus der Ordnung der Raubtiere innerhalb der Überfamilie der Katzenartigen (Feloidea), und sicherlich kann nur der tief verwurzelte Katzenfan mit dem Thema des Spiels etwas anfangen.  Unwissende müssen sich die Bilder der unterschiedlichen Handelsplättchen ganz genau ansehen, um herauszufinden welche Regionen Felinias er genau besitzt, denn in der sonst doch recht gut geschriebenen und ausführlichen Regel findet sich bis auf das Land der Tiger (violett) kein Hinweis darauf.

Selten hat ein Spielthema den eigentlichen Mechanismus so überdeckt, dass man auf eine zweite Partie kaum noch Lust hat, wobei die Bietmöglichkeiten ebenfalls nicht neu sind und das Gesamtspiel aufgesetzt und letztlich unnötig erscheint.

 

 


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Fazit

Freunde von Leoparden, Panthern, Tigern, Schneelöwen etc. sollten zugreifen. So viel Katze bekommt man in keinem anderen mir bekannten Spiel. Fast miaut und brüllt es schon aus der Box, es fehlt lediglich der Whiskas-Aufkleber als Sponsor. Doch Felinia nimmt sich selbst nicht ernst, was für jüngere Spieler und Familien durchaus erfrischend sein kann. Rein technisch wirkt Felinia allerdings ziemich erwachsen.


28.04.2011 , Nick Bornschein



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Bewertungen
6capi
02.04.2011
tolle Grafik und familienfreundliches Thema. Der Mechanismus ist gut, aber nicht neu und daher eher etwas langweilig. F?r Erwachsene zu viele alberne katzenartige Benennungen -was Katzenbesitzer wiederum durchaus differenziert sehen d?rfen. :)
2.5Kopernikus
31.03.2011
Das Thema macht jeden Spielspa? zunichte. Spielmechanismus zu oberfl?chlich und altbekannt.
6.5markus
03.04.2011
sch?nes Familienspiel (Thema hin oder her)
4.5VolkerN.
13.06.2011

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