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Datenblatt image
ID 13532
FAMIGLIA

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Jahrgang: 2010

Verlag: 2F-Spiele [->]
Autor: Friedemann Friese
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2-2

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30

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ab 10


f5
Bewertung Ludoversum: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Die beiden Spieler kontrollieren rivalisierende Mafiabanden, die weitere Gangster aus den vier Familien (La Famiglia, Die Buchhalter, Die Brutalen, Die Söldner) von der Straße zu rekrutieren versuchen.


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Ablauf

Die Karten besitzen Ränge von 0 bis 4 in jeder Farbe, zum Start erhalten die Spieler jedoch nur eine einzige 0-Karte jeder Familie. Abwechselnd sind sie an der Reihe und dürfen zunächst neue Karten aufdecken, falls in der offenen Auslage (=Straße) in der Mitte keine anderen 0-Karten mehr liegen.

Danach kann der aktive Spieler einen Buchhalter in seine persönliche Auslage spielen und so viele Karten aus dieser mit Handkarten austauschen, wie es dem Rang des Buchhalters entspricht. Anschließend darf ein Brutaler hinzugelegt werden, der den Rang einer Straßenkarte um 1 verringert. Nun kann er eine Karte aus der Straße auf die Hand nehmen, wofür er jedoch zwei identische Karten derselben Familie mit dem nächst niedrigeren Rang in seiner Hand vorweisen muss. Eine dieser beiden muss in die eigene Auslage gelegt werden. Karten mit dem Rang 0 können dagegen einfach so genommen werden.

Famiglia endet, sobald der Nachziehstapel alle ist. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, die auf den Karten angegeben und vom Rang abhängig sind.


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Meinung

Als Faustregel gilt: Jede Karte ist so viele Punkte wert, wie ihr Rang plus dem Wert der nächst niedrigeren Karte. Dies bedeutet, dass eine schnelle Kartenvermehrung (in den richtigen Farben) und ein zügiger Aufstieg wichtig ist. Wer beispielsweise zwei der drei 2er Karten besitzt, hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil gegenüber seinem Mitspieler.

Auch wenn der Mechanismus anfangs nicht besonders zugänglich ist – er funktioniert. Der Trick liegt letztlich im geschickten Einsatz der Fähigkeiten von Buchhaltern und Brutalen, gegebenenfalls auch mittels Unterstützung durch die Söldner, die quasi als Joker fungieren und auch für andere Familien eingesetzt werden können. Ein paar schöne Kombinationen durch passende Pärchen und ein folgendes Wiederaufnehmen benötigter Karten stellen den Gegenspieler schnell vor ein paar Probleme.


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Fazit

Der ungewöhnliche Mechanismus von Famiglia stellt leider eine hohe Einstiegshürde dar, die dazu führt dass eine Partie häufig strategiearm gespielt wird. (Man könnte auch sagen: planlos.) Dann wird Famiglia jedoch belanglos, weshalb wir jedem Interessenten eine Probepartie dringend anraten.


29.09.2011 , Carsten Pinnow



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Bewertungen
6niggi
25.05.2011
6cp
25.05.2011
Um den Karten-Aufwertmechanismus zu verstehen, braucht man mindestens eine Partie.

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