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ID 12956
FZZZT!

cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Surprised Stare Games [->]
Autor: Tony Boydell
Grafik: Tony Boydell, Charlie & Vicki Paull

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2-4

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30

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ab 8


f5
Bewertung Ludoversum: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 63.1% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Spieler liefern sich ein Duell im Ersteigern von Robotern und Produktionseinheiten. Je mehr Roboter und fertiggestellte Apparate ein Spieler in seinen Karten hat, desto mehr Punkte erhält er.


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Ablauf

Vorbereitung:

Jeder Spieler erhält drei Roboterkarten sowie eine Mechanikerkarte. In der Mitte des Tisches wird das Fließband ausgelegt. Vom Stapel aus werden acht Karten verdeckt in einer Reihe ausgelegt. Nun wird die erste Karte aufdeckt. Die angegebene Geschwindigkeit auf dieser Karte gibt an, wieviel weitere Karten mit aufgedeckt werden. Danach beginnt das Spiel.

Das Spiel gliedert sich in folgende Phasen:

1. Phase: Auktionsrunden

Jede Karte hat einen Energiewert (0 - 3). Die Spieler bieten in der Auktionsphase jeweils immer um die Karte, die am Ende des Fließbandes liegt. Hierzu legen sie verdeckt Karten vor sich ab. Hat jeder sein Gebot abgegeben, erhält derjenige Spieler die Karte, der am meisten Energie geboten hat. Der Gewinner der Auktion legt seine gebotenen Karten und die gewonnene Karte (sofern es einen Roboterkarte ist) auf seinen eigenen Ablagestapel. Die anderen Spieler dürfen die Karten wieder auf die Hand nehmen. Hat ein Spieler eine Produktionskarte ersteigert, legt er diese offen vor sich ab. (Diese Karten bleiben bis zum Ende des Spiels immer dort liegen)

Wenn alle ausliegenden Karten versteigert wurden endet die Auktionsrunde. (Die verdeckten Karten werden versteigert, sobald die zu anfangs offenen ausgelegten Karten den Besitzer gewechselt haben.)

2. Phase: Aufräumen und Bestücken der Produktionseinheiten

Jeder Spieler kann nun seine Karten durchsehen (sowohl auf der Hand, als auch auf dem Ablagestapel). Ein Spieler, der eine Produktionseinheit offen liegen hat, kann sich nun entscheiden, ob er Roboter für diese Karte zuteilt. Jeder Roboter stellt gewisse Teile zu Verfügung und jede Produktionseinheit benötigt bestimmte Teile zur Fertigstellung.

Bsp: Eine Produktionseinheit benötigt eine Schraubenmutter und ein Zahnrad um gebaut zu werden. Der Spieler wählt einen Roboter aus, der ein Teil stellen kann und legt ihn dazu. Der Spieler darf aber pro Runde nur je einen Roboter zu einer Produktionseinheit legen.

Haben alle Spieler ihre Karten zugeteilt, werden die restlichen Karten gemischt und jeder Spieler zieht sechs Karten. Eine neue Auktionsrunde beginnt.

3. Phase: Ende des Spiels und Wertung

Kann das Fließband nicht mehr mit acht Karten bestückt werden endet das Spiel. Jeder Spieler kann nun verbleibende Karten seinen ausliegenden Produktionseinheiten zuordnen. Danach beginnt die Wertung:

Zuerst zählt jeder Spieler den Punktwert jeder Roboterkarte zusammen. Danach schaut jeder Spieler, ob seine ausliegenden Apparate mit den nötigen Bauteilen bestückt sind. Ist dies der Fall, zählt er die Bonuspunkte seinem Punktewert hinzu. Hat ein Spieler einen Apparat nicht fertiggestellt, so zieht der die Bonuspunkte seines Apparates von seinen Punkten ab.

Sieger ist am Ende der Spieler mit den meisten Punkten.

 


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Meinung

Was sich dank der Anleitung etwas umständlich liest entpuppt sich als gewitztes feines Versteigerungsspiel.

Dabei spielt Taktieren eine große Rolle. Ob ein Spieler nun teuer eine gute Roboterkarte ersteigert (mit einem hohen Punktwert), um später bei besseren Karten höher bieten zu können; oder auf Blaupausen spekuliert; oder mit dem Steigern wartet, ob noch eine bessere Karte ins Spiel kommt, bleibt ihm alleine überlassen. Die Spieler müssen sich nur überlegen, ob sie möglichst gute Roboter ersteigern um damit zu punkten, oder versuchen viele Apparate fertig zu stellen. Dabei besteht aber immer das Risiko, dass am Ende keine Roboter zu Fertigstellung einer Maschine übrig sind. Allerdings geben gerade diese die meisten Punkte.

Positiv hervorzuheben ist auch das Gefühl des Spielers, dass noch immer etwas möglich ist. Selbst wenn ein Spieler keine Blaupausen ersteigert hat, weil er z.B. die Versteigerungen immer verloren hat, hat er immer noch doch Möglichkeit zu gewinnen. Daher sind Frustmoment eher selten gesät.

Ein Element, was FZZZT! gut nutzt, ist der eigene Ablagestapel, der vielen bereits aus Dominion bekannt ist. Somit hat es der Spieler in der Hand, für eine gute Mischung seiner Karten zu sorgen.

Abzüge gibt es aber allerdings in der B-Note und das heißt konkret: Die Spielanleitung. Die ist zwar nicht grundsätzlich schlecht, allerdings teilweise etwas umständlich formuliert. Vor allem die Wertungskriterien sollten erst nach mehrmaligem studieren wirklich klar werden.

Was bleibt ist ein durchaus netter Pausenfüller, der bekannte Mechanismen gut nutzt. FZZZT! macht auf jeden Fall Spaß, soviel ist sicher.


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Fazit

Für Freunde von Versteigerungsspielen, Gelegenheitsspielern und Liebhaber unkonventioneller Szenarien sicher einen Blick wert.


24.03.2010 , Christian Seitz



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LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic


Bewertungen
6.5Lascar
13.03.2010
Nettes Versteigerungsspiel f?r Zwischendurch mit etwas umst?ndlicher Anleitung
8duchamp
31.03.2010
6.5iceteddi
04.03.2011

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