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ID 12302
FAST FOOD

cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Goliath [->]
Autor: Marco Gutmayer, Meike Massholder
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2-6

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15

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ab 7


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: sehr geringf5
Bewertung Ludoversum: 4.0 von 10
punkte

Score gesamt: 54.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ziel des Spieles ist es, den größten Hamburger mit den meisten Zutaten zu kreieren. Einfach ausgedrückt, geht es also darum, unter Beachtung einiger weniger Regeln, die meisten Karten zu sammeln.


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Ablauf

Das Spielmaterial besteht im Wesentlichen aus 120 runden Zutatenkarten (zehn verschiedene Zutaten in fünf Kategorien/Farben und in unterschiedlicher Anzahl), die in einer hübschen Metallbox aufbewahrt werden. Des Weiteren gibt es einen Buzzer in Form eines Burgers und für jeden Spieler einen Kartenhalter in Form eines angebissenen Burgers.

Die Karten werden gleichmäßig an die zwei bis sechs Spieler verteilt. Jeder Spieler legt seinen Stapel verdeckt vor sich auf den Tisch. Der Buzzer kommt in die Mitte und los geht’s. Reihum drehen die Spieler die oberste Karte ihres Stapels um. Sind zwei gleich Zutaten zu sehen, gilt es als erster den Buzzer zu betätigen. Der Schnellste darf dann eine der doppelten Zutaten in seinen Kartenhalter stecken. Achtung, denn das Spiel läuft weiter! Ist nach dem Entfernen der doppelten Zutat wieder eine Zutat doppelt vertreten, gilt es wieder schnell den Buzzer zu treffen. Sind keine Doppelten da, geht es bei dem Spieler weiter, der als letzter gebuzzert hat. Zwei Dinge gilt es zu vermeiden, denn die werden mit Strafpunkten geahndet. Zum einen wird bestraft, wer buzzert ohne das eine doppelte Zutat auf dem Tisch liegt, zum anderen sollte darauf geachtet werden, nicht zwei Zutaten der gleichen Kategorie/Farbe nacheinander zu gewinnen, denn auch das wird bestraft. Es gibt jeweils zwei Strafpunkte, die dadurch kenntlich gemacht werden, dass die Zutatenkarte verdeckt unter den Kartenhalter kommt.

Spielt ein Spieler seine letzte Zutatenkarte endet das Spiel nachdem eventuelle doppelte Zutaten verteilt wurden. Jetzt werden die Punkte gezählt, jede Zutatenkarte im Kartenhalter zählt einen Punkt, jede verdeckte Karte unter dem Kartenhalter zwei Minuspunkte. Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten.

 


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Meinung

Fangen wir mal ganz von vorne an: Der Spielkarton in Form eines quadratischen Burgers sieht nett aus, allerdings rauben die schrägen Seitenwände dem Karton die Stabilität, sodass er leicht „zerquetscht“ wird und dann etwas aus der Form gerät. Wie heißt es so schön: „Gut gedacht, ist das Gegenteil von gut gemacht.“

Das Spielmaterial überzeugt hingegen. Die Metallbox, der Buzzer, die Kartenhalter und die Zutatenkarten sind mit Liebe zum Detail gestaltet und ein echter Pluspunkt. Die Zutatenkarten sind mir zwar eine Spur zu dünn, wenn etwas vorsichtiger gemischt wird, hält sich die Beanspruchung aber in Grenzen, so dass die Karten nutzbar bleiben.

Dem Spiel selbst fehlt dann, zumindest in einer Erwachsenen-Spielrunde, jeglicher Reiz. Wir waren uns aber einig, dass es für Kinder bis zu einem bestimmten Alter durchaus Spaß bringen kann. Da ich aber sofort das Bild mehrerer zwölfjähriger Jungs vor Augen hatte, die gleichzeitig versuchen auf den Buzzer zu schlagen und dabei ihre Kraft nicht dosieren können (oder wollen), würde ich die Empfehlung geben, das nicht ohne Aufsicht ablaufen zu lassen.

Die Spannungs-Armut einer Erwachsen-Spielrunde mit mehreren Spielern kann aber noch getoppt werden. Ein Spiel zu zweit verläuft noch langweiliger, weil nur zwei Karten beobachtet werden müssen und doppelte Zutaten oft nur für einen der Spieler interessant sind, da ja niemand Strafpunkte sammeln will.

 


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Fazit

Die Spielidee, die hinter Fast Food steckt, ist ja nicht neu und in der einfachen Form, in der sie hier umgesetzt ist, wirklich nur für Kinder spannend. Es gibt aber auch Spiele, die diese Idee sehr anspruchsvoll variiert haben, wobei mir sofort Schlafmütze (Salagames) und Mehr oder Weniger einfallen. Mit diesen Spielen kann Fast Food definitiv nicht mithalten. Obwohl das Spielmaterial wirklich als sehr gelungen zu bezeichnen ist, wird dieses Spiel in unseren Spielrunden erst wieder auf den Tisch kommen, wenn uns Variationen einfallen, die dem Spiel etwas Spannung verleihen.


09.02.2013 , Andreas Horn



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Bewertungen
2.5donvanone
04.11.2009
3ahoernchen
03.10.2012
Ein Spiel, das mehr Langeweile als Spaß verbreitet. Das Spielmaterial ist gut und Kindern macht es vielleicht auch Spaß
6.5Gummidoc
05.10.2012
4capi
30.10.2012
macht Appetit... leider nur auf Junk Food :)

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