Russland, China, Indien, Brasilien, USA und Europa sind reihum am Zug. Der jeweils größte Investor kontrolliert die Regierung und darf die Aktion der Großmacht wählen und durchführen. Dafür steht das aus Imperial, Antike und Hamburgum bekannte Aktions-Rondell zur Verfügung, auf dem die Exekutivfigur des Staates um bis zu drei Felder kostenlos vorwärts ziehen kann. Zusätzliche Bewegungsschritte müssen vom Regierungsspieler bezahlt werden.
Die Aktion Fabrik erlaubt die Errichtung einer neuen Fabrik in einer noch nicht bebauten Heimatregion (Kostenpunkt: 5 Mio. aus dem Staatsetat). Blaue Fabriken produzieren Marineeinheiten, braune Infantrie. Mittels Produktion werden alle Fabriken genutzt um jeweils eine Militäreinheit (kostenlos!) zu produzieren. Alternativ können durch Import auch bis zu drei Einheiten käuflich erworben werden. Sämtliche Flotten und Panzerverbände können nun durch Manöver um ein Feld fortbewegt werden. Als Ausnahme gilt hier das eigene Heimatland, in dem das dortige Eisenbahnnetz genutzt werden kann und vor der Bewegung eine beliebige Verschiebung ermöglicht. Panzerverbände können von Flottenkonvois in nur einem Zug über Meeresgebiete transportiert werden.
Treffen eigene Einheiten auf die anderer Nationen, kommt es zum Kampf sobald eine der Parteien dies möchte. Dann wird „abgetauscht“, d.h. von beiden Seiten werden so viele Einheiten entfernt, bis von mindestens einer Fraktion keine mehr übrig sind. Auf diese Weise können auch Fabriken zerstört werden, dies kostet jedoch drei Panzerverbände.
Alle eroberten Territorien werden mit kleinen Flaggen markiert und erhöhen ab sofort das Steuereinkommen des Landes, das mittels der Aktion Steuer generiert wird. Neben besetzten Regionen sorgen auch alle eigenen Fabriken für frisches Kapital. Von diesem muss zunächst der Sold bezahlt werden: 1 Million pro Einheit. Vom Rest erhält der Regierungsspieler einen Bonus, der ebenso von der auf dem Spielplan abgebildeten Steuerleiste ablesbar ist wie die Machtpunkte, die der Staat erhält.
Hat der Staat erst einmal ein prall gefülltes Säckel, lohnt sich die Zinsausschüttung an seine Kreditgeber mittels Investor. Je nach Kredithöhe werden Zinsen zwischen 30% und 50% gezahlt. Danach darf der Spieler mit der Investorkarte 2 Millionen zusätzlich kassieren und einen neuen Kredit vergeben, bevor er seine Karte an seinen linken Nachbarn weiterreicht. Alle Spieler ohne Kontrolle über eine Nation dürfen sich über eine „Schweizer Bank“ freuen und ebenfalls investieren, allerdings ohne zusätzliches Kapital zu erhalten.
Das Spiel endet, sobald ein Staat 25 Machtpunkte erreicht hat. Die vergebenen Kredite der Spieler werden mit den entsprechenden Faktoren der Machtleiste multipliziert und ergeben in Summe die Siegpunkte. Als Variante kann auch auf die Investorkarte verzichtet werden um stabilere Regierungen mit weniger Machtwechseln zu erhalten, oder die Bonuszahlung nur bei einer Steigerung erfolgen lassen.
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