Das Material ist vorbildlich: Ein schicker Stoffbeutel, jede Menge Zipp-Tüten (die gar nicht gebraucht werden und in anderen Spielen schnell Verwendung finden), ein Lösungsheft sowie Bausteine, die in Form und Farbe ein wenig an Rumis erinnern. Allerdings wurde nicht Holz als Substanz gewählt, sondern das bereits aus Babel Pico bekannte Fasal, einer im Spritzgussverfahren hergestellten Holz-Stein-Mischung. Das Resultat kann sich sehen lassen, die Steine sind nicht nur sauber hergestellt und farblich attraktiv, sondern fühlen sich auch gut an. Damit macht das (Herum-)Spielen schon mal Spaß.
Im Praxistest zeigt Ubongo 3-D dann den Spielern jedoch, was eine Herausforderung ist. Zwischen kniffelig und grübellastig beurteilt, gelingt es nur selten mehr als der Hälfte der Spieler die Aufgaben innerhalb der knappen Zeit zu bewältigen. Dabei stellen sich die mutmaßlich schwierigeren Rückseiten gar nicht unbedingt als wirklich schwieriger heraus. Allerdings ist es so, dass bei den „leichteren“ Drei-Teile-Aufgaben durch bloßes (hektisches) Herumprobieren die Lösung oftmals sogar schneller zu finden war, als mit einer strukturierten Herangehensweise. Im Gegensatz zu letzterer Methode versagt das Probierverfahren jedoch bei den komplexeren Vier-Teile-Problemen. |