Einfache Spielregeln und ein ansprechendes Material garantieren einen leichten Einstieg. Sogar die Punktewertung ist für Knizia’sche Verhältnisse gar nicht so kompliziert geworden. Im Grunde genommen lässt sich jederzeit leicht ausrechnen, welche Felder nützlich sind, und welche nicht. Kräuter garantieren fette drei Punkte, Beeren sind dagegen nicht mehr als eine Notration. Bereits mit dem dritten Plättchen eines „wertvollen Gutes“ wird der Punktewert von Knollen erreicht, mit dem sechsten sogar die Kräuter überholt. Ob und wie viele solcher Güter gesammelt werden können, hängt vor allem von der Spielerzahl ab. Zu zweit kein Problem, ist solch ein Ziel zu mehreren schon eine kleine logistische Herausforderung, bei der die Konkurrenten auch mitspielen müssen.
Mammuts stellen die größte Variable im Spiel dar. Es gibt sie mit Werten von 3 bis 8, entsprechend sinnvoll ist dann auch die Jagd nach ihnen. Zu bedenken ist nämlich, dass jedes Mammut zwei Bewegungen kostet, denn auch die Waffen müssen ja zuerst besorgt werden. Effektiv sind die Riesenviecher also nur die Hälfte wert, was bei den großen immer noch viel, bei den kleinen aber herzlich wenig ist. Die Devise lautet also: Nur die großen Brocken schlucken und ansonsten die vegetarische Nahrung bevorzugen.
Doch ein wenig Taktik ist auch dabei. So gelingt es ab und zu, die Figuren der Mitspieler von kleinen Randbereichen abzuschneiden, sodass solche gesicherten Bereiche in aller Ruhe am Ende des Durchgangs abgegrast werden können. Erschwert werden solche Manöver allerdings durch die Höhlen, die häufig viele alternative Bewegungen ermöglichen. Dafür kann es aber auch mal gelingen, Mitspieler von einem Lager fernzuhalten. Das macht Spaß, das bringt Freude –vor allem, wenn es sich dabei um ein Winterlager handelt und der/die Betroffene(n) in der zweiten Spielhälfte mit einer Figur weniger auskommen müssen.
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