Die Karte zeigt verschiedene ostamerikanische Städte, die über sechseckige Felder miteinander verbunden werden können. In jeder Stadt befinden sich Waren (farbige Holzwürfel), die transportiert werden sollen. Und auch die Städte selbst zeigen eine Farbe –nämlich die der Warenart, mit der sie beliefert werden möchten. Durch das Verbinden solcher Städte mit eigenen Schienenstrecken können die Waren ihren Weg zum Konsumenten finden und den Eisenbahnbetreiber bereichern.
Eine Spielrunde beginnt stets mit der Auswahl eines Aktionsplättchens, das jedem Spieler eine Sonderfunktion zuteilt. Neben dem Startspieler-Vorteil, einem Warennachschub und einem Ingenieur für schnelleren Streckenbau sind dies die Rechte, als erster Spieler eine Ware transportieren bzw. einen Streckenabschnitt bauen zu dürfen. Von diesen Sonderrechten abgesehen regelt die auf den Plättchen angegebenen Nummern die grundsätzliche Reihenfolge zwischen den Spielern. Diese wird im Grundspiel aber erst nach Bau und Transport abgehandelt.
Die erste „richtige“ Aktion ist die Erweiterung des eigenen Schienennetzes um bis zu drei neuer Streckenabschnitte. Je nach Terrain unterscheiden sich die Kosten entsprechend, und auch das Überbauen von Kleinstädten hat Vor- und Nachteile. Wem das nötige Kleingeld fehlt, darf jederzeit einen (weiteren) Kredit aufnehmen und das erhaltene Kapital sofort einsetzen. Nach der Bauphase darf dann in zwei Durchgängen jeweils eine Ware abtransportiert werden. Die eigenen Triebwagen müssen jedoch leistungsstark genug sein, um die Entfernungen zurücklegen zu können. Die Lokomotivenreichweite zählt in der Einheit „Städte auf der Strecke“ und kann anstelle eines Transports auch um eine Stufe erhöht werden. Wer zuvor beispielsweise nur zwei Städte weit fahren konnte, darf nun auch Waren verkaufen, die bis zu drei Städte weit entfernt sind. Die Anzahl der Felder spielt dabei keine Rolle. Nach spielerzahlabhängigen sieben bis zehn Runden gewinnt der Spieler mit dem meisten Kapital.
In der Expertenvariante kommen einige zusätzliche Hürden auf die Spieler zu. So können sie nicht mehr zu beliebigen Zeitpunkten Kredite aufnehmen, sondern müssen ihre Finanzplanung zu Rundenbeginn durchführen. Die Spielerreihenfolge wird zudem am Rundenanfang versteigert und kostet somit zusätzliches Kapital, ebenso wie die Lokomotiven, für die Unterhaltskosten anfallen. |