Der Zug eines Spielers besteht hauptsächlich aus dem Legen eines doppelten Ackerplättchens auf eine 55 Felder umfassende Ackerfläche, die allen Spielern gemeinsam zur Verfügung steht. Egal ob Weizen, Rüben, Raps, Mais oder Kartoffeln, beim Legen sind nur zwei Dinge zu beachten: Erstens dürfen keine Lücken überbaut werden und zweitens muss die Fruchtfolgeregel beachtet werden. Fruchtfolge bedeutet, dass niemals die gleiche Pflanze in zwei aufeinanderfolgenden Jahren auf einem Acker angebaut wird (zur Nährstoffoptimierung). Da auf dem Spielbrett bereits Symbole abgebildet sind, muss diese Regelung von Anfang an beachtet werden.
Doch Felder dürfen auch beliebig oft überbaut werden. Damit keine Lücken entstehen, stehen jedem Spieler zusätzlich fünf Einzelplättchen zur Verfügung, die als Lückenfüller benutzt werden können. Alternativ dürfen sie auch normal gelegt werden – anstelle des doppelten Plättchens. In diesem Fall darf am Zugende jedoch kein neues Doppelplättchen nachgezogen werden.
Nach dem Legen bestimmt der Landwirt für jedes der ein oder zwei gelegten Felder, ob er sie zur Punkt- oder Farmwertung einsetzen möchte. Siegpunkte gibt es für jedes zusammenhängende Feld der gleichen Art, Farmpunkte dagegen nur für die auf dem jeweiligen Plättchen abgebildeten Farmen. Und das sind eben „nur“ null bis zwei Stück. Diese werden auf einer separaten Leiste festgehalten, die Platz für alle fünf Anbausorten bietet. Erreicht einer der dortigen Marker einen spielerzahlabhängigen Wert, darf eine Farm auf einem Acker platziert werden. Gelangt ein Marker ans Ende der Skala, darf sich der jeweilige Landwirt ein Bonusplättchen nehmen, das am Spielende bis zu 15 Extra-Siegpunkte bringen kann. Das Besondere der Farm: Sie bringt jede Runde Siegpunkte für die zusammenhängenden Ackerplättchen und darf auch nicht mehr überbaut werden.
Sobald das „Spielende“-Ackerplättchen nachgezogen wird, endet das Spiel am Rundenende. Es gewinnt der Landwirt mit den meisten Siegpunkten.
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