Drei Felder besetzt so ein niedlicher Lego-Rennwagen, zumindest auf geraden Strecken. Dass meistens nur ein Feld vorwärts gezogen wird, stört deshalb nicht weiter, denn es wird immer auf das nächste freie Feld gesetzt. Dass die Wirkung des Turbos unterschiedlicher nicht sein kann, verdeutlicht ein simpler Vergleich: Steht der Wagen nur ein Feld vor dem nächsten orangefarbenen Verbindungsstück, wird eben auch nur ein Feld gefahren. Sind es 20, sieht das ganz anders aus. Da aber beim Turbo keine Spurwechsel erlaubt sind, wird ggf. auch an Abkürzungen vorbei oder direkt in die nächste Öllache hinein gerast.
Und das ist übel. Denn am Ende gewinnt meist der Fahrer, der die meisten Plättchen auf dem Würfel unterbringen konnte –und deshalb auch häufig von seinen Konkurrenten mit Bewegungspunkten versorgt wurde. Um das zu erreichen, ist vor allem zu Spielbeginn natürlich eine Menge Würfelglück nötig. Öl sollte jedoch grundsätzlich möglichst vermieden werden, eine vorausschauende Fahrweise ist unabdingbar. Spurwechsel müssen frühest möglich vor den Ölfeldern durchgeführt werden –falls nicht wieder irgendein anderer Fahrer die Wechselstelle blockiert. Einfluss darauf haben die Spieler jedenfalls nicht.
Wem das insgesamt zu glücksabhängig ist, kann ja immer noch eigene Regeln definieren. Oder die vorgegebenen entsprechend modifizieren. Dass das ständige Versetzen der Rennwagen ein wenig fummelig ist, daran ändert aber auch diese Maßnahme nichts. Immerhin ermöglicht das sehr freie Verändern der Streckenführung eine große Variabilität, auch Spurverengungen und etwas kreativere Strecken werden damit möglich. |