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Trigadon


© Ludoversum
2008-2288

  Papillons (12368)

Autor: Orios Comas i Coma
Verlag: Hutter Trade, Cocktailgames
Alter: ab 8 Jahren
Jahrgang: 2007
Spielerzahl:
 
5.5
Punkte
58.5%
Score*
 - ... +
Material:
Einfluss:
Interaktion:
Komplexität:
Kommunikation:
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BGG:6.1 SU:2.7

  Ziel  

Vier in einer Reihe lautet das Ziel. Ob es sich dabei um vier gleichfarbige Schmetterlinge handelt oder um vier der gleichen Flügelform, ist egal. Doch jeder Spieler hat eigene Vorgaben, und die der Mitspieler sind unbekannt...


  Ablauf  

Jeder Spieler erhält zwei Auftragskarten. Eine zeigt eine der vier Schmetterlingsfarben, die andere eine Flügelform. Reihum wird jeweils ein neuer Schmetterling offen ausgelegt, muss dabei aber an mindestens einen anderen angrenzen. Es kann entweder eine neue Karte vom verdeckten Stapel gezogen oder eine der beiden Handkarten verwendet werden. Sobald jeder Spieler drei Karten ablegen konnte, darf stattdessen auch eine Schmetterlingskarte weggenommen und an anderer Stelle wieder angelegt werden. Dabei darf die Auslage aber nicht auseinandergerissen werden, alle Karten müssen stets aneinander angrenzen.

Jeder Spieler verfügt zudem über einen Spinnennetz- und einen Schmetterlingsnetz-Chip. Anstelle einer Kartenaktion kann solch ein Chip auf eine ausliegende Karte platziert werden. Ein Schmetterlingsnetz fixiert die Karte für den Rest des Spiels, sodass sie nicht mehr bewegt werden darf. Ein Spinnennetz macht die Karte sogar komplett ungültig - sie bleibt zwar liegen, zählt aber nicht mehr.

Es gewinnt der Spieler, der es zuerst schafft, vier Schmetterlinge in Form oder Farbe seiner Auftragskarten in eine Reihe zu legen - horizontal, vertikal oder diagonal. In einer sogenannten "Expertenvariante" kann auf die Spinnennetze auch verzichtet werden.


  Meinung  

Die stabilen Karten dieses in Cocktail-Games-typischer, sehr ansprechender kleiner Box sind eher funktional gestaltet. Dies kommt dem einfachen Vier-gewinnt-Prinzip sogar zugute, denn die verschiedenen Flügelformen der abgebildeten Schmetterlinge sind deshalb noch gut unterscheidbar. Bei den Abbildungen handelt es sich leider nicht um echte Schmetterlinge, sondern um unifarbene, sehr große und gut erkennbare Zeichnungen.

In den Testpartien haben sich die Netzchips als weitestgehend nutzlos erwiesen. Eine Karte zu blocken bringt eben nicht viel, wenn damit gleichzeitig auf eine Kartenaktion verzichtet werden muss. Je mehr Spieler teilnehmen, desto schwieriger wird es zudem, irgendetwas zu planen. Ein wenig Glück beim Nachziehen gehört natürlich auch noch dazu!

Trotzdem gibt es verschiedene Taktiken, die erfolgversprechender sind als einfach nur immer die nächste Karte irgendwo hinzulegen. Ein schnelles Spiel gibt es nämlich selten, denn wer durch seine Aktionen seine Aufträge offenbart, hat es schwer ungestört zum Ziel zu kommen. Der beste Weg zum Sieg ist immer noch, eine Dreier-Reihe zu legen und die vierte Karte dafür bereits auf der Hand zu haben. Vorausgesetzt, die Mitspieler machen keinen Strich durch die Rechnung.


  Fazit  

"Papillon" ist ein schön aufgemachtes, kleines und leicht zugängliches Reise- und Mitbringspiel, das zudem mit seinem günstigen Preis überzeugt und nicht nur Sammler erfreuen wird.

20.03.2009 , Carsten Pinnow

  Bewertungen und Kommentare
6 capi
26.04.2009
5 niggi
26.04.2009

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LudoPic

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