Es scheint, als sei es das Los der Erwachsenen bei Gedächtnisspielen unterlegen zu sein. Den Eindruck gewann meine Wenigkeit, als es dreimal in Folge gegen Kindergartenkinder verlor. Deswegen: Kinderspiel? Niemals!
Im Gegensatz zu den klassischen Memory-Varianten gewinnt 1,2,3 ich komme! noch ein weiteres Merkmal hinzu: Die Spieler die nicht an der Reihe sind, dürfen das Spiel durch geschicktes Verdecken der Karten beeinflussen. Dies ist dank der gut gestalteten Versteckkarten rundum gelungen und hatte bislang immer für viel Spaß gesorgt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich das Spiel beliebig erweitern lässt. So ist zwar in der Anleitung nichts davon zu lesen, aber die Schwierigkeit kann erhöht werden, wenn weitere Faktoren miteinbezogen werden, wie Farben oder Haarlänge. Dies macht das Spiel noch etwas interessanter für diejenigen, die schon in den ersten Runden mit Bravour bewiesen haben, was sie sich alles merken können.
Material, Anleitung und Lernfaktor (Gedächtnis) lassen keine Wünsche offen. Daher werde ich nun mein nächstes großes Ziel im Leben anpeilen: Dieses Spiel einmal gegen meine Schützlinge zu gewinnen!
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