Acht Seiten Anleitung sind recht viel für ein Würfelspiel. Und doch prägt sich der Ablauf schnell ein, sodass ein Nachblättern im Regelheft bereits nach nur einer Partie kaum mehr nötig ist. Und genauso schnell wird klar, dass die meist knappen Partien nur durch Nuancen entschieden werden. Hier ein bisschen mehr Würfelglück, dort ein Mal öfter besser Patrizier und Provinzen gemanagt als die Konkurrenten, und auch im Forum immer erst zuletzt gesetzt und viele andere in die Latrine geschoben.
Ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn obwohl sich Alea Iacta Est sehr intuitiv spielt, gehört an vielen Stellen eben auch ein wenig Taktik dazu. Eine besondere Rolle kommt dabei den Senatsplättchen zu, die sehr spezielle Anforderungen haben und den weiteren Verlauf des Geschehens mitbestimmen sollten. Wer sich beispielsweise für ein Plättchen entscheidet, das Extrapunkte für Provinzen liefert, sollte sich fortan um diese geradezu reißen –denn ansonsten nützt so ein Bonus ja nicht viel. Und sollte sich gegen Ende der Partie herausstellen, dass die Verteilung der Patrizier und Provinzen nicht ganz im eigenen Interesse gelaufen ist, dann hilft vielleicht eines der neutralen Provinzkärtchen, die sich im Senatsstapel verstecken. Damit lassen sich nämlich überschüssige Patrizier ganz hervorragend unterbringen.
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