Accasta („aufstapeln“), Abande und Attangle werden allesamt auf sechseckigen Spielfeldern gespielt, auf denen immer von und zu Schnittpunkten der darauf eingezeichneten Linien gezogen wird. Beim Accasta-Spielbrett gibt es noch zwei eingefärbte Bereiche, die die „Burgen“ der Spieler darstellen sollen. Eine weitere Gemeinsamkeit aller drei Spiele ist, dass die Spielsteine gestapelt werden dürfen oder sogar müssen, und dass derjenige dem der oberste Stein eines Stapels gehört, der Besitzer davon ist.
Um Accasta zu gewinnen, müssen die Spieler drei Spielsteine in die gegnerische „Burg“ bekommen, wobei die Zugweite von der Stapelhöhe abhängt und eigene oder fremde Steine nicht übersprungen werden dürfen. Erlaubt ist dagegen das Aufspringen auf andere Steine, solange dieser Stapel dann nicht mehr als drei gleichfarbige Spielsteine enthält.
Im Gegensatz zu Accasta wird bei Abande auf Punkte gespielt. Während eines Zuges können die Spieler einen Stein neu einsetzen (immer angrenzend an einen bereits Platzierten), einen Stapel oder einen Spielstein auf einen benachbarten gegnerischen Stapel oder Stein ziehen, oder auch passen. Es darf immer nur ein Feld gezogen werden und ein Zug muss das Schlagen eines gegnerischen Steins oder Stapels beinhalten. Die Stapel dürfen dabei nicht höher als drei Spielsteine werden. Ein späteres Aufteilen ist ebenfalls nicht erlaubt. Passen beide Spieler nacheinander, ist das Spiel zu Ende und es gibt Punkte für alle Steine im eigenen Besitz.
Drei eigene Fünferstapel zu errichten ist das Spielziel von Attangle. Ist ein Spieler an der Reihe, besteht Zugzwang und es wird entweder ein neuer Stein auf das Brett gesetzt oder ein gegnerischer Spielstein oder Stapel geschlagen. Es darf in eine der sechs möglichen Richtungen beliebig weit gezogen werden, um einen gegnerischen Stein oder Stapel zu bezwingen. Überspringen ist dagegen verboten. Als Stapelhöhe sind maximal fünf Steine erlaubt, wobei beim Schlagen eine Mehrheit mit den eigenen Steinen erreicht werden muss.
Attraktion wird auf einem quadratischen Spielfeld mit zehn auf zehn Feldern gespielt. Um zu gewinnen muss folgende Gewinnstellung erreicht werden: Ein eigener Stein umgeben von genau vier gegnerischen Steinen auf den jeweils diagonal benachbarten Feldern. Jeder Spielzug läuft in zwei Phasen ab. Zuerst wird ein eigener Spielstein auf ein beliebiges noch freies Feld des Spielfelds gelegt, danach wirken die „Anziehungskräfte“. Ausgehend vom gerade gesetzten Stein, bewegen sich alle eigenen und fremden Spielsteine auf den vier geraden Reihen um ein Feld in die Richtung des neuen Steins. Sobald ein Spieler am Ende seines Zuges mehr Gewinnstellungen als sein Gegner vorweisen kann, gewinnt er die Partie.
Bei den letzten beiden Spielen Alva und Dame 100 handelt es sich um Varianten vom allseits bekannten Dame-Spiel. Größter Unterschied von Alva zu Dame ist, dass die Spielsteine nicht direkt in die Spielfelder gesetzt, sondern entlang der Schnittpunktlinien gezogen und auch eingesetzt werden. Wer an der Reihe ist, muss entweder gegnerische Steine durch Überspringen schlagen oder einen eigenen neuen Stein ins Spiel bringen. Optional kann vorher noch ein eigener Spielstein um ein Feld verschoben werden. Die Regeln zum Überspringen sind fast identisch mit denen des bekannten Dame-Spiels. Für jeden geschlagenen Stein gibt es am Ende einen Punkt. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl ist Sieger. Dame 100 ist ein ganz normales Damespiel, es wird aber nach weltweit verbindlichen Regeln gespielt. |