Neben Papier und Stift werden für eine Partie Kecke Schnecke nur noch die Spielkarten benötigt. Von diesen bekommt jeder Spieler zwei Salate und sechs Schneckenhäuser (in drei verschiedenen Farben). Alle restlichen Karten werden gemischt und als Stapel bereitgelegt. Reihum legen die Spieler nun abwechselnd eine Karte vom verdeckten Stapel in die Tischmitte. Je nachdem, welche Karte aufgedeckt wurde, müssen die "Schneckenfänger" entsprechend reagieren.
Was können nun für Karten aufgedeckt werden? Wird eine Sonne aufgedeckt, so kommen alle Schnecken, die sich im offenen Stapel in der Tischmitte befinden zusammen mit der Sonne aus dem Spiel. Bei Schnecken ohne Haus müssen die Spieler versuchen, ihre Schneckenhäuser loszuwerden. Auf Schneckenkarten mit Haus dürfen auf keinen Fall Schneckenhäuser gelegt werden. Passiert dies einem Spieler, darf er bei der nächsten aufgedeckten Karte zur Strafe nicht mitspielen. Desweiteren gibt es noch die Turbo- und Nacktschnecken. Turboschnecken bringen am Ende viele Pluspunkte, Nacktschnecken dagegen Minuspunkte. Wer als Erster eine seiner Salatkarten aus der Hand ausspielt, darf sich den Kartenstapel mit den offen ausgelegten Karten nehmen. Diese gewonnenen Karten werden bis Spielende beiseite gelegt.
Wurde die letzte Karte vom verdeckten Stapel aufgedeckt und gespielt, ist eine Spielrunde zu Ende. Die Spieler ermitteln nun anhand ihrer gesammelten Schneckenkarten ihre Gesamtpunktzahl. Hat man noch Salate oder Schneckenhäuser auf der Hand, gibt es Minuspunkte. Es werden insgesamt so viele Runden wie Mitspieler gespielt. Die Punkte werden nach jeder Runde notiert, so dass am Ende der Gesamtsieger ermittelt werden kann. |