Eine Partie Colosseum spielt sich in 5 Runden, wobei jede Runde in 5 Spielphasen unterteilt ist. Da alle Phasen freiwillig
sind, haben die Spieler auch die Möglichkeit, einzelne davon ausfallen zu lassen.
Am Anfang einer neuen Runde kommt es zunächst auf geschicktes Investieren an. Ob nun Arena-Erweiterungen, Programmkarten
für größere Schauspiele, Luxusplätze (bringen mehr Zuschauer) oder Kaiserlogen. Diese Dinge sind für den Spielsieg
unerlässlich und können in der ersten Phase einer Runde gekauft werden.
Um eine Veranstaltung aufzuführen, werden die dazu entsprechenden Personen, Requisiten und Tiere benötigt. Diese
Dinge werden durch so genannte Spektakelplättchen dargestellt (z. B. Gladiatoren, Schiffe, Musiker, Fackeln, Käfige,
Löwen usw.). Der Spielplan zeigt unter Anderem fünf Marktplätze, auf denen jeweils drei dieser Plättchen liegen. Die Spieler
haben nun die Möglichkeit, auf einen dieser Marktplätze ein Gebot abzugeben. Wer die Versteigerung gewinnt, erhält die
Plättchen des entsprechenden Marktplatzes.
Hat jeder einen Marktplatz ersteigert, wird als nächstes mit den Spektakelplättchen untereinander gehandelt.
In der 4. Phase einer Runde werden zunächst noch Senatoren, Konsuln und der Kaiser bewegt. Direkt danach kommt es zum
Aufführen der Schauspiele und zur Ermittlung der Zuschauerzahl. Jedes Schauspiel benötigt bestimmte Spektakelplättchen
für die Aufführung. Fehlen ein oder mehrere Plättchen, gibt es Zuschauerabzug. Durch Luxusplätze, Konsuln, Senatoren,
den Kaiser oder zuvor bereits aufgeführte Schauspiele lässt sich die aktuelle Zuschauerzahl noch einmal steigern.
In der Schlussphase einer Spielrunde erhält nun der Spieler, der die meisten Zuschauer für seine Aufführung gewinnen
konnte, noch ein Podiumsplättchen, das ihm ab jetzt immer 3 Zuschauer mehr einbringt.
Gewinner ist derjenige, der in einem seiner Schauspiele die höchste Zuschauerzahl während des gesamten Spiels erzielen konnte.
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