"Ärger Dich schwarz" baut auf den üblichen "Mensch ärgere Dich nicht"-Regeln auf, mit nur sehr wenigen
Änderungen.
Beispielsweise gibt es keinen grundsätzlichen Zugzwang, d.h. es können auch mehrere Pöppel
auf ein und demselben Feld stehen. Einzeln geschlagen werden können sie dagegen nicht - entweder alle, oder keinen.
Zusätzlich verfügt jeder Spieler stets über fünf Handkarten, die den Spielverlauf ordentlich auf
den Kopf stellen können. Dabei muss zwischen drei verschiedenen Kartentypen unterschieden werden: Zum einen sind
da die normalen Karten, die während des eigenen Zuges ausgespielt werden können. Zum anderen gibt es auch
solche Karten, die jederzeit gespielt werden dürfen. Und zu guter Letzt befinden sich auch Karten im Spiel,
deren Aktionen sofort ausgeführt werden müssen.
Grundsätzlich ist unter den Karten so ziemlich alles vertreten, vom "Waffenstillstand", der vier Runden lang das
Rausschmeissen anderer Figuren verbietet, bis hin zum "Mobbing", bei der eine Figur eine Runde lang von allen Mitspielern
rückwärts gezogen wird. Mit entsprechenden Verteidigungskarten lassen sich grobe Angriffe auch unterbinden.
Figuren auf den Zielfeldern dürfen übrigens übersprungen werden. Ob die Männchen durch Würfelwürfe
oder Kartenaktionen ins Ziel gebracht werden, spielt keine Rolle - Hauptsache sie kommen an. Sobald ein Spieler damit
fertig ist, endet das Spiel.
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