Agricola ist ein Brettspiel von Uwe Rosenberg für einen bis fünf Spieler. Es erschien 2007 im Verlag Lookout Games. Der Spieler hat die Aufgabe, einen Bauernhof (Agricola ist Lateinisch und bedeutet "Bauer") aufzubauen. Mittels Ackerbau und Viehzucht muss eine stetig wachsende Familie versorgt werden. Große und kleine Anschaffungen wie beispielsweise eine Kochstelle sowie Weiterbildung der Arbeiter ermöglichen eine effizientere Bewirtschaftung.
Die Komplexität des Spiels macht den Reiz aus. Um das Spiel vollständig zu erlernen, gibt es eine Einsteiger-, eine Interaktiv- und eine komplexe Variante, mit der die Strategien stark variieren und sich die taktischen Möglichkeiten erhöhen.
Das Spiel wird in 14 Runden gespielt, was erstmal nach einer entspannten Spieldauer klingt. Jedoch wird es von Runde zu Runde schwieriger, seine grösser werdende Familie mit Nahrung zu versorgen, Ställe und Weiden für die Tiere zu bauen und genügend Gemüse und Getreide auf den Feldern zu beackern. Das Ganze sollte dann auch noch möglichst ausgewogen geplant sein, denn für die Wertung am Spielende ist Ausgewogenheit der Schlüssel zum Sieg.
Das Spielmaterial ist grafisch sehr hochwertig gestaltet. Es werden Holz- Spielsteine verwendet. In der Neuauflage zur Spiel 08 sind inzwischen einige Modifikationen vorgenommen worden. Ausserdem gibt es das L- Z- und das X- Deck als Erweiterungskarten
Das Spiel ist auch zu zweit gut spielbar.
Agricola wurde mit dem Deutschen Spielepreis 2008 und von der Jury "Spiel des Jahres" mit dem Sonderpreis "komplexes Spiel" ausgezeichnet
30.11.2008
, Jens Loddeke
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